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American Muslims for Palestine: „Die USA sind die Zitze, an der Israel nuckelt“

Osama Abu Irshaid beschimpfte auch arabische Länder wie die Emirate als Verräter, „die die zionistische Lobby finanzieren, damit diese unsere Arbeit ins Visier nehmen kann“.

MEMRI TV

Osama Abu Irshaid, Geschäftsführer von Americans for Justice in Palestine („Amerikaner für Gerechtigkeit in Palästina“), sagte in einem Video vom 21. November 2021, das vom Zentrum für Nahoststudien (Jordanien) auf Facebook hochgeladen wurde, dass Israel nicht in der Lage sein werde, länger als 20, 30 oder 40 Jahre zu überleben, wenn die Vereinigten Staaten zusammenbrechen, was „führende Strategen in den USA“ für ein realistisches Szenario hielten.

Irshaid sagte auch, dass amerikanische Ureinwohner, Afrikaner und Latinos alle etwas mit dem Begriff „Apartheid“ für Israel anfangen können, und dass die Rede von israelischer Apartheid und Rassismus eine Möglichkeit sei, internationale Unterstützung für die Palästinenser zu gewinnen.

Darüber hinaus kritisierte er die „kriminellen« Vereinigten Arabischen Emirate“ sowie „arabische Länder, die die zionistische Lobby finanzieren, damit diese unsere Arbeit ins Visier nehmen kann“.

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Osama Abu Irshaid: „Ich bin Spezialist für amerikanische Studien. Die Leute reden heute über den möglichen Zusammenbruch der USA. Das ist kein zufälliges Gerede – es ist eine akademische Diskussion in den USA. […]

Heute ist dies keine rein philosophische Frage, sondern ein wirkliches Thema, das auf der Tagesordnung der führenden Strategen in den USA steht – der mögliche Zusammenbruch der USA unter ihrem eigenen Gewicht. […]

Ich sage Ihnen, wenn Sie den Wandel sehen, der sich in den USA vollzieht, die die Zitze sind, an der Israel nuckelt … Bei allem Respekt für meinen Kollegen … Israel hat in der Tat seine eigene Macht. Daran gibt es keinen Zweifel.

Aber ohne die Unterstützung des Westens – insbesondere der USA – wird das Land keine 20, 30 oder 40 Jahre überleben. Das ist unmöglich. Es kann uns noch 4, 10 oder 15 Jahre lang besiegen – und hier kommen wir wieder auf die Frage der strategischen Tiefe zurück – aber es kann nicht bis in alle Ewigkeit überleben. […]

Wenn ich heute über die Apartheid in Palästina spreche – für die Afroamerikaner in den USA hat das mit der Apartheid zu tun, die in Amerika bis heute existiert. […] Es gibt heute einen Konflikt in den USA, im Westen, in Lateinamerika und überall auf der Welt. Die Leute sehen das und machen ‚frame-bridging‘. Sie sagen: ‚Genau das ist mir auch passiert‘.

Es gab ein Video, das auf YouTube viral ging und ein junges Mädchen zeigt, das zu einem Siedler sagt: ‚Du stiehlst mir mein Haus‘. Der Siedler antwortete dem Mädchen: ‚Wenn ich es nicht stehle, werden es andere tun‘. Sie haben keine Ahnung, welche Auswirkungen dies in der Welt hat, denn die amerikanischen Ureinwohner – die Ureinwohner dieses Kontinents – sehen dies als das Gleiche an, was ihnen widerfahren ist.

Die Menschen in Lateinamerika sehen das als genau dasselbe, wie das, was ihnen widerfahren ist, und auch die Menschen in Afrika sehen das so. Wenn wir über Apartheid und radikale Segregation sprechen, sagen sie: ‚Wir Latinos in Amerika haben die gleiche Erfahrung gemacht‘.

Die Trennung der Latinos von ihren Kindern an der Grenze [zwischen den USA und Mexiko]… Zu diesen Themen kann man viel sagen. Wir haben viele Möglichkeiten, wenn wir die richtige Rhetorik verwenden und sie entwickeln. […]

Israel weiß nicht, wie es uns konfrontieren soll, also beschuldigt es uns des Antisemitismus und des Terrorismus. Wenn Sie ‚Apartheid‘ sagen, sind Sie ein Antisemit. Wenn Sie ‚israelischer Terrorismus‘ sagen, sind Sie ein Antisemit. Wenn Sie sagen: ‚Diese Leute besetzen mein Land‘, sind Sie ein Antisemit. Das liegt daran, dass sie in einem Krieg der Ideen nicht gewinnen können. […]

Ich spreche von sozialer Gerechtigkeit für alle, unabhängig von Religion und Herkunft. Ich unterstütze weder den Völkermord an den Juden noch die Vernichtung der Juden noch die Konvertierung der Juden zum Islam. Die Menschen, die sich selbst zu Feinden der Menschheit gemacht haben, sind für solche Unterscheidungen verantwortlich.

Unser Diskurs ist humanistisch, oder zumindest ist mein Diskurs im Westen, in Lateinamerika, in Afrika, in Europa oder anderswo humanistisch. […]

Die arabische Realität ist eine Schande, das ist wahr. Aber bei Allah, was halten Sie davon, dass arabische Länder die zionistische Lobby finanzieren, damit sie unsere Arbeit ins Visier nehmen kann? Was sagen Sie dazu? Es ist dokumentiert.

Ich bin Amerikaner, mein Herr, und ich sage, dass die Vereinigten Arabischen Emirate kriminell sind. Ich sage das als Amerikaner, nicht als Jordanier. Ich bin Amerikaner, ich habe das Recht zu sagen, was ich will. Es tut mir leid, ich habe gesagt, dass ich Amerikaner bin und dass Amerikaner die [lokalen] Gesetze nicht respektieren.“

(Aus dem Artikel Dr. Osama Abu Irshaid, Head Of Americans For Justice In Palestine: The U.S. May Collapse; Talking About Israeli Apartheid And Racism Helps Build Support For The Palestinians; The Uae Is Criminal, Financing Zionist Lobby, der bei MEMRI TV erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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