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Al-Qaida: „Amerikanische und zionistische Interessen weltweit angreifen“

Akitivisten der Al-Qaida in Kaschmir
Akitivisten der Al-Qaida in Kaschmir (© Imago Images / ZUMA Wire)

In einem Bulletin fordert die Terrorgruppe Al-Qaida, einen „Krieg der Moscheen“, um den „Mudschahedin in Palästina“ zur Hilfe zu eilen.

MEMRI

Am 3. Juni 2020 veröffentlichte Al-Qaidas zentrales Medienorgan, Al-Sahab, die Ausgabe 35 seines Bulletins Al-Nafir, in dem sie die Muslime dazu aufrief, Anschläge gegen US-amerikanische und jüdische Interessen zu verüben. Darüber hinaus forderte sie wohlhabende Einzelpersonen dazu auf, die „Mudschahedin in Palästina“ finanziell und mit Waffen und Männern zu unterstützen.

In dem Bulletin mit dem Titel „Von den Schlachten der ‚Schwerter von Al-Quds‘ zur Schlacht der Moscheen“ lobte Al-Qaida die „Mudschahedin in Palästina“, die „Märtyrer“ und diejenigen, die die Al-Aqsa-Moschee und die Menschen im Viertel Sheikh Jarrah „verteidigen“. Al-Qaida betonte, dass „den Dschihad zu führen und die Feinde zu bekämpfen der Weg ist, die Umma wiederzubeleben und sie zu ihrer Religion und ihrem Ruhm zurückzuführen“.

Das Bulletin merkte weiter an, dass

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„die Rechte nur durch die Macht der Waffen und die Revolte gegen den usurpierenden zionistischen Besatzer und seine Verbündeten wiederhergestellt werden können. Jeder muss tun, was er kann: ob Raketen abschießen, Märtyrer-Operationen durchführen, Angriffe verüben, Steine werfen, an Demonstrationen teilnehmen oder das Thema auf Plattformen der sozialen Medien verbreiten.“

Al-Qaida verurteilte US-Präsident Joe Biden, den es als „kriminell“ bezeichnete, und beschuldigte ihn, duch den Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas „den Juden mehr Zeit zu verschaffen, Blut zu vergießen und Eigentum zu zerstören.“ Ihr Bulletin behauptete, dass Biden den Waffenstillstand gefordert habe,

„nicht, weil er sich um das Blut der Palästinenser sorgte, sondern weil er wusste, dass sich bei Fortdauer der Kämpfe die muslimische Ummah hinter ihren Mudschahedin versammelt und gegen die Tyrannen revoltiert hätte. Der betrügerische [Biden] bestand darauf, den Waffenstillstand vor Freitag zu verkünden, weil er wusste, dass dies ein Tag ist, an dem die muslimische Ummah [nach dem Freitagsgebet] aus den Moscheen strömt, um zu protestieren.“

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Der Text rief die Muslime dazu auf, den Kampf an der Al-Aqsa-Front und an allen anderen Fronten fortzusetzen, bis sie den Sieg oder den Märtyrertod erringen. Er forderte, „den Kampf der Moscheen“ zu starten, angeführt von

„Gelehrten, Dschihadistenführern und Geistlichen, um die Jugend der Umma vor der Politik der Verwestlichung und Korruption zu schützen, die von den zionistischen Juden in Zusammenarbeit mit den arabischen Zionisten geführt wird, die einen intensiven Krieg gegen die Religion und die Moral führen.“

Laut dem Bulletin beginne der „Kampf der Moscheen“ damit, dass die Moscheen „von der Kontrolle der Tyrannen und ihre Imame von der Angst vor den Behörden befreit werden“ und damit, dass „die Moscheebesucher sich gegen Unterdrückung und Tyrannei auflehnen.“ Al-Nafir rief die

„muslimischen Gelehrten, Prediger, Denker und alle Freien der islamischen Gemeinschaft auf, die Siege der Ummah in Afghanistan, Mali, Gaza, Somalia und an anderen Fronten zu nutzen und sie zu einem Wendepunkt in der Geschichte der Ummah zu machen, indem sie durch den Kampf der Moscheen die Verpflichtung zum Dschihad in den Seelen der Jugend wiederbeleben.“

In dem Aufruf an die Muslime, das „Volk von Palästina“ finanziell, mit Waffen und mit Männern zu unterstützen, heißt es, dass sich die Muslime

„nicht mit verbaler Verurteilung [der Zionisten] oder dem Ausdruck von Freude zufriedengeben sollten, wenn sich das Volk von Palästina verteidigt. Stattdessen müssen sie alles daran setzen, es finanziell und mit Männern und Dschihad-Operationen zu unterstützen, da die Interessen der Juden und der Amerikaner überall zu finden und legitime Ziele für jeden Mudschahid und jeden Muslim sind.

Im Namen Allahs, wir würden sündigen, wenn wir uns nicht am Dschihad unseres Volkes in Palästina beteiligen würden. Wir rufen alle Mudschaheddin auf, an den Angriffen gegen die Judaisierung Jerusalems teilzunehmen. Jeder tut, was er kann, bis er den Sieg oder den Märtyrertod erlangt.“

Das Bulletin warnte die Palästinenser vor Präsident Biden und erklärte, dass er dafür bekannt sei, „sanfte Kriege“ zu führen:

„Er wird einen Geheimdienstkrieg gegen eure Mudschahedin und ihre Führer führen wird, indem er Spione einsetzt, um eure Waffenlager und eure Schützengräben ausfindig zu machen. Er wird seine bösartigen Projekte mit dem Geld der arabischen Zionisten finanzieren, um euch zu spalten und euch weiszumachen, dass der Wiederaufbau nur durch die verräterische Autorität und die so genannte Demokratie, durch Friedensverhandlungen und Abrüstung erfolgen kann.“

Das Bulletin schloss mit einer Würdigung der „Mudschaheddin von Gaza“ und insbesondere „ihres heldenhaften Anführers Muhammad Deif [militärischer Chef der Hamas], der in herausragender Weise auf den Ruf von Al-Aqsa und Sheikh Jarrah reagiert hat.“

(Aus dem Artikel Al-Qaeda Bulletin Calls On Muslims To Carry Out Attacks Against U.S. And Jewish Interests Worldwide, Support Mujahideen In Palestine Financially And With Weapons And Men , der bei MEMRI erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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