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Ägyptischer Journalist: Westen soll Muslimbrüder nicht tolerieren

Der ägyptische TV-Moderator Ibrahim Eissa
Der ägyptische TV-Moderator Ibrahim Eissa (Quelle: MEMRI)

Ibrahim Eissa äußert scharfe Kritik an jenen westlichen Journalisten und Politikern, die aus Angst, als islamophob zu gelten, die extremistische Muslimbruderschaft verteidigen und als Repräsentanten des Islam anerkennen.

Der ägyptische TV-Moderator Ibrahim Eissa sagt in einer am 3. Juni ausgestrahlten Sendung auf Al-Kahera Wal-Nas TV, die Muslimbruderschaft und ihre Mitglieder kontrollierten alle Gruppen, die in Europa die Muslime repräsentieren, weswegen die liberalen Journalisten und Politiker im Westen glaubten, der von der Muslimbruderschaft propagierte Islam sei das, was den Islam ausmache.

»Die Muslimbruderschaft besitzt das Monopol, für die Muslime in Europa zu sprechen. Sie spielt eine zentrale Rolle dabei, das Bild zu prägen, mit dem die westliche Presse Ägypten betrachtet. Warum? Weil westliche Journalisten aus Frankreich, Deutschland oder England genauso wie Politiker – speziell die linken und liberalen – glauben, sich anderen Kulturen zu öffnen, bedeute, deren Extremismus zu akzeptieren.

Sie betrachten die Muslimbruderschaft nicht als eine extremistische und terroristische Gruppe. Sie betrachten die Muslimbruderschaft als eine Gruppe, die eine andere Kultur repräsentiert, und sagen: ›Wir müssen andere Kulturen respektieren und sollten sie nicht als extremistische bezeichnen, weil es ihre Kultur ist und sie die Freiheit haben, diese Kultur aufrechtzuerhalten.‹

Diese liberale und offene Logik ignoriert die Tatsache, dass sie [die Muslimbruderschaft] eine Gruppe von Mördern ist. Sie haben Angst davor, das auszusprechen, weil sie nicht so erscheinen möchten, als ob sie etwas gegen den Islam hätten.«

Auf die Frage, warum das so sei, gab Eissa in seinem von MEMRI übersetzten Statement gleich selbst die Antwort, nämlich, weil jene Europäer und Amerikaner keine Ahnung hätten. Sie würden die Kultur, über die sie sprechen, nicht kennen und den Islam, den sie glaubten, verteidigen zu müssen, nicht verstehen.

»Ihr versteht gar nichts. Ihr redet über den Extremismus, als ob er die wahre islamische Religion wäre. Ihr respektiert den Extremismus, weil Ihr glaubt, er sei die Religion. Nein, mein Herr, das ist er nicht.

Und obendrein entwickeln sie auch noch Theorien über uns. Sie sagen: ›Oh, Ihr seid gegen den anderen. Ihr seid islamophob.‹ Sie erzählen uns, dass wir islamophob seien. Aber die Mitglieder der Muslimbruderschaft und andere Islamisten mit ihrer ›Phobie vor dem Westen‹ und ihrem Gerede von der globalen Verschwörung der Kreuzritter, die sollen in Ordnung und prima sein! Das ist verrückt! Die Welt ist wahnsinnig geworden.«

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