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Abu Dhabi diskriminiert israelische Sportler

Abu Dhabi diskriminiert israelische Sportler„Am Judo Grand Slam in Abu Dhabi nächste Woche dürfen israelische Athleten teilnehmen – obwohl beide Länder keine diplomatischen Beziehungen pflegen. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Die Israelis werden gezwungen, ohne Landesfahne auf ihren Anzügen anzutreten. Sollte ein Israeli seinen Wettkampf gewinnen, wird auch die Landes-Hymne nicht gespielt. Das haben die Ausrichter verboten. Ein Mitglied der Delegation: ‚Die Veranstalter wollen keine Israelis bei ihrem Wettkampf. Deshalb stellen sie allerlei Hürden auf. Aber unsere Athleten brauchen die Punkte für die Weltrangliste. Deshalb fahren wir hin.‘ Israels Nationaltrainer Oren Smadja (47) sagte vor der Abreise (via Istanbul) zu seinen zwölf Sportlern: ‚Ihr sollt die Politik nicht auf euren Schultern schleppen. Geht einfach an die Sache ran, als sei es ein ganz normaler Wettkampf.‘“ (M. Warburg: „Israelis in Abu Dhabi diskriminiert“)

„Das israelische Judo-Team, das via Istanbul zu einem Grand Slam-Turnier in den Vereinigten Arabischen Emirate fliegen sollte, saß laut Channel 1 am Ben Gurion-Flughafen fest, nachdem Abu Dhabi sich weigerte, sie über die Türkei fliegen zu lassen. Die 12 israelischen Judokas sollten ihre Visa für die Vereinigten Arabischen Emirate in Istanbul erhalten und Montagabend dort eintreffen. Stattdessen musste das Team nach Amman reisen, um dort die Visa entgegenzunehmen.

Der Präsident des israelischen Judoverbands erklärte: ‚Wir werden absolut nicht aufgeben, selbst wenn wir den Weg nach Abu Dhabi zu Fuß zurücklegen müssen. Nun müssen wir, statt wie geplant nach Istanbul, nach Amman fliegen, um die Visa dort entgegenzunehmen.  Wir sind dabei, unsere Tickets umzubuchen. Wir werden einen 14stündigen Aufenthalt in Amman haben. Es kann sein, dass wir bei unserer Ankunft erschöpft sein werden, aber wir geben nicht auf.’ Anfangs hieß es, Turkish Airlines hätte sich geweigert, das Team an Bord zu lassen. Die Judoka bestätigten jedoch, es sei die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate gewesen, die sie gezwungen hätte, stattdessen via Amman zu reisen.“ (Gary Willig: „Israeli judo team not allowed to fly to Turkey“)

 

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