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Abbas‘ Fatah-Partei erkennt Israel nicht an

Vorsitzender der Fatah in Jenin Ata Abu Rmeileh
Vorsitzender der Fatah in Jenin Ata Abu Rmeileh (Quelle: Palestinian Media Watch)

Kürzlich erschienen gleich drei offizielle Artikel, in denen das gesamte Gebiet zwischen Jordan und Mittelmer als „Palästina“ bezeichnet wurde.

Nan Jacques Zilberdik, Palestinian Media Watch

Zwei Fatah-Funktionäre haben kürzlich die kompromisslose Haltung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und der Fatah bekräftigt, nach der „Palästina“ den gesamten Staat Israel, zusätzlich zu den Gebieten der PA und Gaza umfasst, und dass Juden / Israelis nichts anderes als vorübergehende „Invasoren“ seien. Eine derartige Position lässt keinerlei Raum für eine Zwei-Staaten-Lösung, die die PA und die Fatah – gegenüber dem ausländischen Publikum – doch stets befürworten.

Der Mediensprecher und „Volkswiderstandskoordinator“ der Fatah-Niederlassung in Qalqilya Murad Shtewi betonte, dass die Palästinenser das gesamte Gebiet vom Jordan bis zum Mittelmeer als „Palästina“ betrachten und keinen Zentimeter davon aufgeben werden. Er forderte die Palästinenser auch dazu auf, „eine Volksrevolution“ gegen Israel durchzuführen:

„Shtewi betonte, dass das palästinensische Volk keinen Krümel Boden aus dem Land des historischen Palästina vom [Mittelmeer-] bis zum [Jordan-] Fluss abgeben werde, obwohl die amerikanische Regierung versucht, dem Besatzungsstaat zu erlauben, die Siedlung zu erweitern und zu legitimieren, und er forderte, dass unser Volk überall eine Volksrevolution gegen die Besatzung durchführen solle.“ [Official PA daily Al-Hayat Al-Jadida, Nov. 30, 2019]

Bei der gleichen Veranstaltung hielt eine Gruppe palästinensischer Pfadfinder „Schilder in die Höhe, die das Recht unseres Volkes auf Rückkehr in das Palästina vom [Mittel-]Meer bis zum [Jordan-] Flussbetonen.“ Wie Palestinian Media Watch immer wieder dokumentiert, dass die PA und die Fatah die Idee von der „Befreiung“ „Palästinas“ vom „Fluss bis zum Meer“ unterstützen und soger Kinder lehren, dass „Palästina auferstehen wird“ und dies das Endziel sei.

Der Chef der Fatah-Niederlassung in Jenin äußerte ebenfalls die Ansicht, dass ganz Israel zu „Palästina“ werden wird, als er erklärte, dass die Israelis „gehen“ werden, so wie es die vorherigen „Invasoren“ bereits getan haben. Er implizierte, dass die Palästinenser Gewalt anwenden werden, um dies zu verwirklichen und erklärte, dass „wir am Anfang einer andauernden Konfrontation stehen und uns nicht mit Kundgebungen oder Prozessionen begnügen werden“.

Der Leiter der der Fatah-Niederlassung Jenin Ata Abu Rmeileh: „Unser Gott hat uns geehrt und in dieses Land gebracht, um uns gegen die Eindringlinge und Unterdrücker zu wehren. Die Tataren, die Mongolen, die Kreuzfahrer und die Briten sind gegangen und diese [Israelis] werden gehen, sie werden [ebenfalls] gehen. Wir führen Ribat (d.h. einen religiösen Konflikt um Land, das als islamisch bezeichnet wird) in diesem Land. Wir in der Fatah-Bewegung … heute stehen wir am Anfang einer andauernden Konfrontation, und wir werden uns nicht mit Kundgebungen oder Prozessionen begnügen“. [Official PA TV, Giants of Endurance, Nov. 28, 2019]

Die Fatah veröffentliche noch einen dritten Beleg der Verweigerung des Existenzrechts Israels durch die Palästinensische Autonomiebehörde und ihres Anspruchs, dass alles Land zwischen „Meer und Fluss“ „Palästina“ sei:

„Niemand kann die Palästinenser dazu zwingen, die Grenzen ihres Heimatlandes, seinen Namen, die Form seiner Landkarte und die Namen seiner Nachbarn zu vergessen. Es gibt zwei starke Nachbarn, die an Palästina grenzen, und es seit dem Beginn der Geschichte schützen: Das [Mittel-Meer im Westen und der [Jordan-]Fluss im Osten – und niemand hat das Recht, das Land, das von [Fluss und Meer] geschützt wird, mit einer anderen Bezeichnung als Palästina zu beschreiben.“ [Official Fatah Facebook page, Nov. 29, 2019]

Fatah: “We won’t relinquish a grain of soil… from the [Mediterranean] Sea to the [Jordan] River”

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