Eine neue Umfrage von Walla und Maariv ergab, dass fast die Hälfte der Israelis von den Behauptungen eines Sieges über den Iran nicht überzeugt sind.
Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage von Walla und Maariv hervorgeht, ist die israelische Öffentlichkeit in der Frage eines Sieges im Krieg gegen den Iran tief gespalten. Der Umfrage zufolge glaubt die Öffentlichkeit nicht an das von der Regierung gezeichnete »Bild des Sieges«, wenn es um den Konflikt mit dem Iran geht.
46 Prozent der Befragten glauben, dass Israel und die Vereinigten Staaten den Krieg nicht gewonnen haben. Nur 22 Prozent der Bevölkerung glauben, dass ein Sieg errungen wurde. 63 Prozent aller Befragten gaben an, mit dem Ausgang des Krieges unzufrieden zu sein, während nur 32 Prozent Zufriedenheit äußerten. In der politischen Aufschlüsselung gaben 61 Prozent der Anhänger der Regierungskoalition an, mit dem Ergebnis zufrieden zu sein, während dieser Wert bei den Oppositionswählern bei nur 17 Prozent lag.
Regierung schneidet nicht gut ab
Die Umfrage untersuchte auch die Zufriedenheit mit der Leistung politischer Führer und hochrangiger Verteidigungsbeamter. Luftwaffenkommandant Tomer Bar erhielt mit 77 Prozent Zufriedenheit die höchste Zustimmungsrate. Auch IDF-Stabschef Eyal Zamir genießt breites öffentliches Vertrauen: 71 Prozent der Befragten äußerten sich zufrieden.
In der politischen Führungsebene erhielt Netanjahu eine Zufriedenheitsbewertung von 47 Prozent, während 49 Prozent angaben, mit seiner Leistung unzufrieden zu sein. Verteidigungsminister Israel Katz erhielt eine Zufriedenheitsrate von 40 Prozent, während 51 Prozent der Israelis angaben, mit seiner Leistung unzufrieden zu sein. Am Ende der Skala standen Finanzminister Bezalel Smotrich und Bildungsminister Yoav Kisch, beide mit nur 29 Prozent Zufriedenheit in der breiten Öffentlichkeit.
US-Präsident Donald Trump wurde ebenfalls in die Umfrage einbezogen. Während 52 Prozent der Israelis angaben, mit seiner Leistung während des Krieges zufrieden zu sein, gaben 43 Prozent an, mit der Leistung des US-Präsidenten unzufrieden zu sein.






