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57. Jahrestag der Fatah: Gedicht ruft auf, das Land von den Juden zu befreien

Mädchen trägt Gedich bei Fatah-Feier zum Jahrestags des ersten Anschlags gegen Israel vor
Mädchen trägt Gedicht bei Fatah-Feier zum Jahrestags des ersten Anschlags gegen Israel vor (Quelle: MEMRI TV)

„Oh Herr, nimm sie mit in die Hölle«, deklamierte ein Mädchen auf einer Fatah-Jubiläumsfeier, die vom Fernsehsender der Palästinensischen Autonomiebehörde übertragen wurde

Times of Israel

Das Fernsehen der Palästinensischen Autonomiebehörde übertrug im Dezember live ein junges Mädchen, das dazu aufrief, „die Schurken aus meinem Land zu vertreiben und es von den Juden zu befreien.“ Die Aufnahmen wurden diese Woche vom Middle East Media Research Institute übersetzt.

Am 28. Dezember übertrug das palästinensische Fernsehen eine Zeremonie zu Ehren des 57. Jahrestages der Fatah, bei der ein junges Mädchen aus einer Grundschule in Dschenin ein Gedicht vortrug, in dem sie Gott bat, die Juden aus der Region zu vertreiben.

Unter Bezug auf Mohammeds Onkel väterlicherseits, der sich dem muslimischen Propheten in den Anfangsjahren des Islam widersetzte, deklamierte das Mädchen die Verse:

„Jerusalem ist verloren. Es wurde von unseren größten Feinden an die Plünderer verkauft. Oh Herr, nimm sie mit in die Hölle, vereine sie dort mit Sündern wie Abu Lahab und rette uns.

Oh Herr, hilf den Muslimen und gib ihnen ihr Land zurück, in dem sie in Glückseligkeit gelebt haben. Vertreibe die Schurken aus meinem Land und befreie es von den Juden und von denen, die die Propheten erschlagen haben. Ich danke Dir!“

Israel verurteilt immer wieder die Hassrede und die Aufstachelung zum Terror in palästinensischen Schulbüchern und Medien. Auch amerikanische und europäische Parlamentsabgeordnete haben bereits Anhörungen zu diesem Thema durchgeführt.

Die Palästinensische Autonomiebehörde behauptet, dass ihre Medien und Lehrplaninhalte das nationale Narrativ widerspiegelten und keine Hassrede darstellten. So sagte der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, im September vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen:

„Wir müssen erklären und rechtfertigen, was in unseren Lehrplänen steht, die unser Narrativ und unsere nationale Identität widerspiegeln, während niemand eine Überprüfung der israelischen Lehrpläne und Medien fordert.“

(Aus dem Artikel On official Palestinian TV, young girl calls to liberate the land from Jews”, der in der Times of Israel erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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