
Der Iran-Krieg untergräbt die regionalen Ambitionen der Türkei
Von Shimon Sherman. Der Balanceakt der Türkei wird immer schwieriger, da wirtschaftlicher Druck, Instabilität an den Grenzen und strategische Spannungen ihre Position unterminieren.

Von Shimon Sherman. Der Balanceakt der Türkei wird immer schwieriger, da wirtschaftlicher Druck, Instabilität an den Grenzen und strategische Spannungen ihre Position unterminieren.

Die mediale Aufmerksamkeit richtet sich wie gebannt auf den Gazastreifen, während weitaus größere humanitäre Katastrophen, ob in Afrika oder im Iran, verdrängt werden.

Neben dem Vorwurf der Völkerrechtswidrigkeit wird gegen den Iran-Krieg auch gerne das Argument vorgebracht, er könnte eine Fluchtwelle anstoßen. Ein Dissident widerspricht.

Der Hohe Vertreter des Friedensrats erklärte, der Grundsatz »eine Behörde, ein Gesetz und ein Waffenmonopol« müsse im Gazastreifen durchgesetzt werden.