Zustimmung für Trumps Nationalen Sicherheitsberater

General H.R. McMaster tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Michael Flynn an. Zum ersten Mal stößt eine Personalentscheidung von Präsident Trump rechts, links und in der Mitte auf Zustimmung. Nach dem unehrenhaften Abgang von General Michael Flynn stand der amerikanische Präsident Trump unter Druck, den eminent wichtigen Posten des Nationalen Sicherheitsberaters mit einer allseits respektierten Persönlichkeit zu besetzen. Dies ist ihm gelungen: Der Generalleutnant H. R. McMaster wird das Amt übernehmen. Die Berufung von McMaster wurde selbst von Kritikern des Präsidenten begrüßt. Der General hat viel Erfahrung als Soldat und Kommandant in einer seit langem kriegführenden Nation. Zudem hat er sich als Autor und Intellektueller einen Namen gemacht. (…)

Anschein von Schwäche ist jedoch laut der Einschätzung von Leuten, die McMaster kennen, für diesen keine Gefahr. Der General sei bestens bekannt dafür, nicht jemand zu sein, der sich der Autorität anderer fraglos unterwerfe. (…)Der persönliche Charakter des Sicherheitsberaters ist umso wichtiger geworden, als der ultrarechte Chefstratege des Präsidenten, Steve Bannon, ständiges Mitglied des Nationalen Sicherheitsrat der USA geworden ist. Das ist ein ungewöhnliches Arrangement, da der Sicherheitsrat traditionell aus Fachleuten besteht, die – zumindest in der Theorie – ohne parteipolitische Rücksichten operieren. Trump hatte während seiner Wahlkampagne bekanntlich geprahlt, er wisse mehr über die Terrormiliz des Islamischen Staats als die Generäle. Der Sicherheitsberater Trumps wird Geschick und persönliches Prestige benötigen, um diesem Präsidenten beizubringen, dass dieser doch noch das eine oder andere zu lernen hat.“ (Beat Ammann: „Soldat und Intellektueller. Trumps neuer Sicherheitsberater“)

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