Wochenbericht, 10.9. bis 16.9.2012

Das beherrschende Thema der Nahostberichterstattung österreichischer Medien waren in der vergangenen Woche eindeutig die gewaltsamen Angriffe auf amerikanische und andere westliche Einrichtungen, die in Ägypten und Libyen ihren Ausgang nahmen und sich auf andere islamische Länder des Nahen Osten und darüber hinaus ausweiteten. In mancherlei Hinsicht erinnerten die Ereignisse stark an die Ausschreitungen von 2006 aus Anlass der von einer dänischen Zeitung veröffentlichten Mohammed-Karikaturen – wieder einmal treten Islamisten dem Vorwurf, der Islam sei eine gewalttätige Religion, damit entgegen, dass sie Botschaften attackieren und Menschen töten. Doch haben sich die Rahmenbedingungen seit 2006 wesentlich verändert.

Allgemeiner Überblick

Insgesamt erschienen in den von MENA regelmäßig ausgewerteten österreichischen Tageszeitungen 223 Beiträge mit Bezug zu Nordafrika und dem Nahen Osten:

Ungewöhnlich war in den vergangenen sieben Tagen, welche Länder in der medialen Berichterstattung oft erwähnt wurden:

Wochenbericht Tabellen - Wochenbericht - 17Sep12 - Tab2

Bereits auf den ersten Blick ist zu sehen, dass in dieser Grafik zwei Länder fehlen, die sich sehr oft unter den fünf am häufigsten genannten finden, namentliche der Iran und die Türkei. An deren Stelle sind diesmal Libyen und der Irak getreten. Aber die Vielzahl von Angriffen auf hauptsächlich amerikanische Einrichtungen hatte zur Folge, dass dieses Mal mehr Länder prominent in der Berichterstattung vertreten waren, als die sonst der Fall ist. Neben den fünf in der Grafik vertretenen Staaten waren dies (in Klammern die Zahl der jeweils relevanten Artikel): der Iran (34), der Libanon (32, hier trug auch der Besuch von Papst Benedikt XVI. zur großen Zahl der Nennungen bei), die Türkei (31), Tunesien (23) sowie der Jemen (22). Angesichts des massiven Ausbruchs antiwestlicher Gewalt traten andere wichtige Themen der Region in den Hintergrund, darunter der andauernde Bürgerkrieg in Syrien und der Konflikt um das iranische Atomprogramm.

Wir wollen uns im Folgenden voll auf die Berichterstattung über die antiamerikanische und antiwestliche Gewaltwelle konzentrieren, die in der vergangenen Woche fast alle Länder der Region erfasst hat.

Angriffe auf amerikanische und andere westliche Einrichtungen

Die antiwestlichen Ausschreitungen begannen am Dienstag, just am 11. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington, in Ägypten und in Libyen. In Kairo demonstrierten am Nachmittag einige Tausend Menschen bei der amerikanischen Botschaft gegen einen „in den USA produzierten islamfeindlichen Film“. Dabei gelang es einigen Demonstranten, die Botschaftsmauer zu erklimmen, die US-Fahne herunterzuholen und in Brand zu setzen sowie eine „schwarze, islamische“ Fahne zu hissen. Bei den Demonstranten handelte es sich „vor allem um Salafisten“, aber auch Fußballfans, so genannte Ultras, seien mit von der Partie gewesen. (Standard, 13. Sep. 2012) Die Ereignisse in Kairo sollten aber, in den Worten Karim El-Gawharys, nur der „Vorgeschmack“ auf das sein, was sich im Laufe des Abends in Libyen zutrug. Denn im ostlibyschen Bengasi attackierten schwer bewaffnete Islamisten mit Panzerfäusten das US-Konsulat und legten Feuer. Bei dem Angriff kam neben drei weiteren amerikanischen Beamten auch der US-Botschafter in Libyen, Chris Stevens, ums Leben. (Presse, 13. Sep. 2012)

In den folgenden Tagen griff die Gewaltwelle auf weitere Länder der Region über. Berichtet wurde über Proteste im Jemen, in Tunesien, im Libanon, in den Palästinensergebieten, in der Türkei, im Irak, in Kuwait, in Jordanien, im Iran und in Marokko (Presse, 14. Sep. 2012; Standard, 15. Sep. 2012; Presse, 15. Sep. 2012) Ziel der oft gewalttätigen Angriffe waren meist US-Einrichtungen, doch wurden mit Fortdauer der Ausschreitungen auch andere Länder ins Visier genommen. Im sudanesischen Khartum etwa wurden die britische und die deutsche Botschaft gestürmt. (Kurier, 15. Sep. 2012; Kleine Zeitung, 15. Sep. 2012) Mangels erreichbarer „harter“ Ziele, wie Botschaften und Konsulate, attackierten die Gewalttäter andernorts „weichere“ Ziele: Im libanesischen Tripoli wurden Filialen amerikanischer Fast-Food-Ketten wie Kentucky Fried Chicken in Brand gesetzt. (Kleine Zeitung, 15. Sep. 2012)

Auch wenn die Gewaltwelle zumindest im Nahen Osten vorerst abgeflaut zu sein scheint, reduzieren die USA aus Sicherheitsgründen an mehreren Orten in der Region ihr Botschaftspersonal. (Kurier, 17. Sep. 2012)

Die Ursachen der Gewalt

Wie kam es aus der Sicht österreichischer Medien zu den Ausschreitungen der letzten Tage? Der ORF hatte anfänglich folgende Erklärung anzubieten: „Hinter den Angriffen auf US-Vertretungen … steht ein obskurer Amateurfilm, der sich in beleidigender Weise über den muslimischen Propheten Mohammed lustig macht.“ Das ist insofern bemerkenswert, als der erwähnte Film vielleicht den Anlass für die Attacken geboten haben mag, mit Sicherheit aber nicht „hinter den Angriffen stand“ – das waren dann doch eher Islamisten und andere Gewalttäter.

Zur Erklärung der Angriffe verwiesen aber alle Medien auf den „Film, in dem der Prophet Mohammed verunglimpft wird“, ein „Moslem-Hasser-Machwerk“, von dem Teile im Internet zu sehen wären. (Kronen Zeitung, 13. Sep. 2012) „Anti-Islam-Film heizt Hass auf USA an“, titelte die Presse. (14. Sep. 2012) Stellvertretend für viele ähnliche Erklärungen mögen die ORF-Fernsehnachrichten dienen, in denen Tarek Leitner einen Bericht so anmoderierte: „Es ist das islamfeindliche Video, das seit Tagen zu Ausschreitungen führt.“ Von diesem „Werk fühlen sich in der arabischen Welt viele Menschen so stark beleidigt, dass bei Ausschreitungen allein gestern sechs Personen ums Leben gekommen sind, und auch heute sind an einigen Orten die Proteste wieder aufgeflammt.“ (ZIB I, 15. Sep. 2012)

Das hier gezeichnete Bild, das Muslime als Menschen darstellt, die sich in ihren religiösen Gefühlen so ‚beleidigt‘ fühlen würden, dass sie einfach nicht anders könnten, als ihr ‚Beleidigt-sein‘ gewalttätig zu vergelten, ist mehr als problematisch. Es verschiebt die Erklärung aus der Sphäre der Politik in die Sphäre einer religiösen Emotionalität, in der es für rationale Erklärungen wenig Platz gibt. „Ich gestehe, ich kann das logisch nicht nachvollziehen. Es ist der hohe Stellenwert, den das Religiöse hat“, sagt Karin Kneissl in der Kleinen Zeitung auf die Frage, warum religiöse Motive immer wieder als Auslöser dafür fungieren, dass „die Menschen in der muslimischen Welt bei Kritik am Islam regelmäßig so hitzig“ reagierten. (Kleine Zeitung, 16. Sep. 2012) Kneissl hat Recht, dass sich auf dieser Ebene keine rationalen Begründungen finden lassen. Deshalb wäre es aber umso wichtiger, dass Medien sich nicht auf Klischees wie das von den hitzigen Muslimen einlassen, die einfach nicht anders könnten, als die ‚Ehre‘ ihres ‚Propheten mit Mord und Totschlag zu ‚verteidigen‘ – als „Islam-Hexenkessel“ pflegte dies die Kronen Zeitung sehr anschaulich zu bezeichnen. (Kronen Zeitung, 15. Sep. 2012)

Dass immer wieder mit fragwürdigen Klischees operiert wird, ist umso erstaunlicher, als es an Hinweisen auf die relevanten Hintergründe für die Ausschreitungen ja nicht mangelt. Schon das Datum der ersten Attacken, der 11. September, hätte zu denken geben können. Bereits in seinem ersten Bericht schrieb Karim El-Gawhary, dass der Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi auf das Konto einer Gruppe namens „Unterstützer der Scharia“ ging, einer islamistischen Extremistengruppe. (Presse, 13. Sep. 2012) Mittlerweile wird auch eine zweite Gruppe mit dem Namen „Gefangener-Abdul-Rahman-Brigaden“ als mögliche Tätergruppe genannt. (Presse, 16. Sep. 2012. Zu dem Namen dieser Organisation gleich mehr.)

In keiner österreichischen Zeitung wurde hingegen darüber berichtet, dass die ägyptische Islamistengruppe Gamaa Islamiya bereits am 30. August dazu aufgerufen hatte, am 11. September gegen die Inhaftierung ihres spirituellen Führers in den USA zu protestieren. Die Gamaa Islamiya wird von den Vereinigten Staaten als Terrororganisation gesehen, auf ihr Konto gingt unter anderem der blutige Terrorangriff auf den Hatschepsut-Tempel nahe Luxor, bei dem im November 1997 mehr als 60 Menschen ermordet wurden. Beim spirituellen Führer der Gruppe handelt es sich um Umar Abd ar-Rahman, den „blinden Scheich“, der als Drahtzieher hinter dem ersten Anschlag auf das World Trade Center 1993 in den USA eine lebenslange Haftstrafe verbüßt. Einer der Drahtzieher hinter den aktuellen Protesten vor der US-Botschaft in Kairo war ferner Mohammed al-Zawahiri, Bruder von Ayman al-Zawahiri, dem Anführer von al-Qaida nach dem Tod Bin Ladens.

Und auch in den bereits zitierten ORF-Nachrichten war durchaus zu sehen, worum es bei den Demonstrationen und Angriffen ging. Denn während Tarek Leitner auf das „islamfeindliche Video“ hinwies, das die Menschen „so stark beleidigt“ habe, waren in dem folgenden Bericht zwei Demonstranten zu sehen, jeder mit einem Plakat in der Hand. Auf dem einen war zu lesen: „SHARIA WILL DOMINATE THE WORLD“, auf dem anderen hatte sich ein Dichter verewigt: „OBAMA, OBAMA, WE LOVE OSAMA!!!“

Die Proteste in Kairo und die Attacke in Bengasi hatten somit wenig mit einfachen Muslimen zu tun, die sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlten, sondern mit Islamisten, die ihre radikale Agenda verfolgen. Nicht ein wie auch immer fragwürdiges Video steht im Mittelpunkt der Gewalt, sondern ein ideologisch motivierter Hass auf den Westen im Allgemeinen und die USA im Besonderen. Wie Lee Smith bemerkt: „To take seriously the notion that all those riots and attacks are about a video, not about American principles and power and policy, is silly.”

Die Erkenntnis, dass hinter der Gewalt möglicherweise nicht ein Video, sondern Hass auf die USA steht, kann freilich auch dazu verwendet werden, der Anklage zur Seite zu springen. So fand es Kurt Seinitz in der Kronen Zeitung „fast rührend, wie Kommentatoren in US-Fernsehsendern rätseln: ‚Weshalb hassen die Araber unser Land so sehr?‘“ Anstatt sich den Kopf darüber zu zerbrechen, hätten sie nur Kurt Seinitz fragen müssen, der gleich mehrere Gründe anzuführen wusste: „die Bildungskatastrophe in den überbevölkerten islamischen Staaten“, die Tatsache, dass „die Moslems schmerzlich die militärisch-technische Überlegenheit“ der Vereinigten Staaten zu spüren bekämen, und schließlich: „Ursache Nr. 1 ist in den USA tabu.“ (Kronen Zeitung, 16. Sep. 2012) Seinitz führte nicht weiter aus, was denn nun die tabuisierte Ursache Nr. 1 sei, aber die Vermutung dürfte nicht zu gewagt sein, dass die Antisemiten unter seinen Lesern die Anspielung schon verstanden haben werden. Heute war in der Krone schließlich über einen Angriff der US-Air Force zu lesen, bei dem in Afghanistan irrtümlich Zivilisten getötet worden sein, und auch in diesem Zusammenhang erfolgte ein Ratschlag: „Wenn die USA wissen wollen, woher der Hass kommt, brauchen sie nur die ‚Kollateralschäden‘ zusammenzuzählen.“ (Kronen Zeitung, 17. Sep. 2012) Schuld am Hass, so viel scheint jedenfalls festzustehen, sind in erster Linie die Vereinigten Staaten selbst. Die Mörder von Bengasi sehen das genauso.

„Anhänger abstruser Verschwörungstheorien“

Wie mittlerweile bekannt geworden ist, geht der skandalisierte Film „The Innocence of Muslims“ auf einen in den USA lebenden koptischen Christen zurück, der in der Vergangenheit bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Nakoula Basseley Nakoula alias „Sam Bacile“ wurde Ende der Woche vor laufenden Kameras von Polizisten aus seinem Haus in Kalifornien abgeführt. Nakoula wurde zwar nicht verhaftet, aber zu einer mehrstündigen Befragung gebracht, in der es um mögliche Verletzungen seiner Bewährungsauflagen ging. Die Aufnahmen seiner Abführung sollten „eine Goodwill-Geste signalisieren an die aufgehetzten Islamisten … Die USA wollten ein Zeichen setzen: Seht her, … wir knöpfen uns den Kerl vor, der eure religiösen Gefühle verletzt hat.“ (Presse, 16. Sep. 2012) Die Bilder waren kaum anders zu verstehen und sendeten das verheerende Zeichen aus, dass es nur einiger gewalttätiger Attacken auf amerikanische Einrichtungen bedarf, um die Supermacht USA dazu zu bringen, gegen jene vorzugehen, die den Propheten beleidigt hätten – eine noch deutlichere Aufforderung dazu, die Gewalt bei nächster Gelegenheit zu wiederholen, lässt sich kaum denken.

Mit der Person des Filmemachers ist darüber hinaus der bedenklichste Teil der medialen Berichterstattung über die Krawalle der letzten Woche verbunden. Im Standard war am Wochenende zu lesen: „Bacile wurde anfangs als kalifornischer Bauunternehmer mit israelischem Pass vorgestellt. Das benötigte Geld, hieß es, habe er bei jüdischen Spendern gesammelt. Auch das entpuppte sich inzwischen als Märchen, offenbar darauf angelegt, Anhängern abstruser Verschwörungstheorien Wasser auf die Mühlen zu treiben.“ (Standard, 15./16. Sep. 2012)

Das Problem dabei ist nur, dass alle österreichischen Medien, der Standard nicht ausgenommen, diesen Stoff „abstruser Verschwörungstheorien“ verbreiteten: Am vergangenen Donnerstag war zu lesen, der Film sei von einem „US-Bürger israelischer Abstammung“ (ORF), einem „in Israel geborenen Amerikaner“ (Kronen Zeitung), einem „israelisch-amerikanischen Filmemacher“ und „Doppelstaatsbürger“ (Kurier), einem „israelischstämmigen Immobilienmakler“ (Presse) bzw. einem „in den USA lebenden Israeli“ (Standard) produziert worden. Das Geld dafür sei von „rund einhundert jüdischen Spendern“ (ORF), „100 jüdischen Spendern“, (Kleine Zeitung, Kurier) bzw. „jüdischen Geldgebern“ (Standard) zur Verfügung gestellt worden.

Diese ersten Nachrichten über den Produzenten des Films klangen tatsächlich mehr wie Auszüge aus den „Protokollen der Weisen von Zion“ als Schilderungen der Realität. Aber in den verschiedenen Redaktionen ist offenbar niemand stutzig geworden ob der Geschichte von hundert Juden, die Millionen von Dollars für einen hetzerischen Film gespendet hätten.

Ende mit Schrecken

Sosehr die Vorgänge der letzten Woche auch an die Unruhen 2006 anlässlich der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen erinnern, so unterschiedlich sind die Rahmenbedingungen. Denn die aktuellen Demonstrationen und Attacken fanden vor dem Hintergrund des Siegeszuges des sunnitischen Islamismus in der arabischen Welt statt. Lange Zeit wurde noch versucht, den Veränderungen Positives abzugewinnen, in den „Demokratisierungsprozessen“ positive Fortschritte zu sehen und die strategischen Konsequenzen der Entwicklungen der letzten eineinhalb Jahre zu verleugnen. Angesichts dessen waren die Attacken in Kairo, Bengasi und andernorts ein tiefer Schock.

In Washington herrsche „Betroffenheit über den Bumerangeffekt des Arabischen Frühlings“ (Presse, 14. Sep. 2012), der nicht zuletzt von der Obama-Administration bislang geleugnet wurde. „Obamas Nahost-Politik in Scherben“, lautet jetzt das Urteil des Kurier. (16. Sep. 2012) Auch wenn der US-Präsident diese Meinung zwar nicht teilen wird, schien auch er in der vergangenen Woche deutlich ernüchtert zu sein. In einer bemerkenswerten Abkehr von der bisherigen amerikanischer Haltung bemerkte Obama in einem Fernsehinterview, er sehe Ägypten „weder als Alliierten noch als Feind“. (Presse, 14. Sep. 2012) „Ausgesprochen enttäuscht“ sei der Präsident darüber gewesen, dass Ägyptens islamistischer Staatschef „tagelang den Ausschreitungen praktisch freien Lauf ließ“. (Kurier, 16. Sep. 2012) Das Weiße Haus geht unterdessen davon aus, dass die gewaltsamen Proteste zu einer „anhaltenden Krise mit unvorhersehbaren diplomatischen Folgen“ führen könnten. (Kurier, 17. Sep. 2012) „Was im arabischen Frühling als Aufbruch zur Demokratie begann“, stellte Peter Rabl fest, „entpuppt sich als Auftakt zu einem blutigen islamistischen Winter in Nahost.“ (Kurier, 16. Sep. 2012) Hat es zu dieser Einsicht wirklich der Gewalt der letzten Tage bedurft?


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