Wo bleibt eigentlich die islamische Solidarität für Flüchtlinge?

„Weil Saudi-Arabien als ein sicheres Herkunftsland gilt, hat es die Bundesregierung bislang unterlassen, Raif Badawi Asyl anzubieten, jenem Blogger, der wegen ‚Beleidigung des Islams‘ zu 1000 Stockhieben und zehn Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Er gilt nicht als ein politisch Verfolgter. Und dieselbe Kanzlerin, die eisern an ihrem Kurs der offenen Grenzen festhält, macht sich zur Fürsprecherin einer Drehtür-Politik. ‚Wir erwarten, dass, wenn wieder Frieden in Syrien ist und wenn der IS im Irak besiegt ist, dass ihr auch wieder, mit dem Wissen, was ihr jetzt bei uns bekommen habt, in eure Heimat zurückgeht‘, machte sie vor Kurzem den ‚Geflüchteten‘ klar.“ (Der Kolumnist Henryk M. Broder in der Welt: Wo bleibt die islamische Solidarität für Flüchtlinge?)

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