Was in deutschen Schulbüchern über Israel steht

schulbuecherEs ist bekannt, dass der Staat Israel in den deutschen Medien schlecht wegkommt. Von militärischen Einsätzen wird viel berichtet, über Kultur und Alltag kaum. Dass sich diese Sicht der Dinge auch in unseren Schulbüchern wiederfindet, ist weniger bekannt. Ich wusste es bis zum vergangenen Dienstag nicht. Da wurde ich zu einem Workshop in den Brandenburger Landtag eingeladen. Gekommen waren Pädagogen, Verlagsvertreter und Schulbeamte. Eingeladen hatten die Deutsch-Israelische Gesellschaft und der Verein Mideast Freedom. Wir saßen wie Schüler an Tischen. In ausgewählten Texten aus Schulbüchern sollten wir sachliche Fehler finden. Wir fanden viele. Drei wähle ich hier aus: (…)

Warum wird das Bild Israels in den Schulbüchern verzerrt? Das konnten wir in Potsdam nicht klären. Als ich nach Hause fuhr, schaltete ich im Auto den Deutschlandfunk ein. Mit schneidender Stimme erklärte der Korrespondent Peter Kapern Regierung und Parlament in Jerusalem zum Handlanger der ‚Siedler-Lobby‘. Es klang gar nicht wie ein Kommentar, eher wie das Plädoyer eines Staatsanwaltes. Merkwürdig, mit welcher Härte Israel in Deutschland immer und immer wieder verurteilt wird.“
(Gunnar Schnupelius: „Steht in unseren Schulbüchern die Unwahrheit über Juden und Israel?“)

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