Warum islamischer Terror nicht das Ergebnis schlechter Integration und sozialer Probleme ist

Von Giulio Meotti

„Es gibt ein Stereotyp, dass junge Menschen aus Europa, die nach Syrien reisen, Opfer einer Gesellschaft sind, die sie nicht akzeptiert und ihnen keine ausreichenden Chancen bietet … Ein weiteres verbreitetes Klischee in der Debatte in Belgien ist, dass trotz der Forschung, die dies widerlegt, die Radikalisierung noch viel zu oft missverstanden wird als ein Prozess, der aus gescheiterter Integration resultiert … Ich wage daher zu sagen, dass je mehr Jugendliche gut integriert sind, desto größer ist die Chance, dass sie sich radikalisieren. Diese Hypothese wird von einer Reihe von Beweisen gestützt.“

Das war das Ergebnis einer äußerst wichtigen niederländischen Forschungsarbeit, die von einer Gruppe von Akademikern an der Erasmus Universität in Rotterdam geleitet wurde. Terroristen scheinen Vorbilder erfolgreicher Integration zu sein: Zum Beispiel Mohammed Bouyeri, der marokkanisch-niederländische Terrorist, der 2004 den Filmemacher Theo van Gogh erschoss, dann erstach und seine Kehle durchschnitt. ‚Er [Bouyeri] war ein gut ausgebildeter Mann mit guten Aussichten‘, sagte Job Cohen, der Bürgermeister von Amsterdam aus der Arbeiterpartei.

Terroristen scheinen Vorbilder für erfolgreiche Integration zu sein. Moham


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