Waffentransport: Iran und Russland verstießen gegen UNO-Resolution

„Einem Bericht der Welt am Sonntag zufolge haben die Islamische Republik Iran und Russland eine Schmuggelroute für den Transport von Angriffswaffen genutzt und damit angeblich gegen UNO-Resolution 2231 verstoßen. Die Zeitung berief sich auf ‚westliche Geheimdienste’, denen zufolge der Iran über einen Luftwaffenstützpunkt in Syriens ‚Angriffswaffen’ an Russland geliefert habe. ‚Im Juni flogen zwei Flugzeuge vom Iran aus direkt zum [südöstlich von Latakia gelegenen] Luftwaffenstützpunkt Khmeimim – dem wichtigsten russischen Militärstützpunkt in Syrien – um militärische Ausrüstungsgegenstände für den Transport nach Russland zu liefern’, hieß es in der Zeitung.

Der Welt am Sonntag zufolge wurden die schweren militärischen Güter auf Lastwagen geladen und zum syrischen Hafen in Tartus transportiert. Das russische Schiff Sparte III lieferte die Waffen einige Tage später im zentralen russischen Schwarzmeerhafen von Novorossiysk ab. Die Waffen seien zur ‚Wartung’ nach Russland geschickt worden. Welche Waffen das iranische Regime nach Russland geschickt hat, ist unklar. Die iranisch-russische Transportroute wurde als ‚neue Schmuggelroute’ bezeichnet. Der exklusive Bericht enthielt Satellitenbilder einer iranischen Boeing in Khmeimim. Der US-amerikanische Flugzeuggigant Boeing will einer iranischen Fluggesellschaft Flugzeuge im Wert von 3 Milliarden Dollar verkaufen.“ (Benjamin Weinthal: „Report: Iran and Russia violated UN weapons sanctions“)

Schreiben Sie einen Kommentar


Schreiben Sie einen Kommentar

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.


Login