Untätigkeit der UNO-Mission macht Israel-Hisbollah-Krieg unausweichlich

„Ein Krieg zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah-Terrorgruppe ist unvermeidlich, wenn er auch nicht unbedingt unmittelbar bevorsteht, und wird mit Sicherheit erhebliche Oper auf beiden Seiten fordern, so die Einschätzung mehrerer ehemaliger Generäle aus aller Welt, die gemeinsam als die High Level Military Group (HLMG) bekannt sind. In einem ausführlichen Bericht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde, legt die Organisation die Reorganisation sowohl der Israelischen Streitkräfte als auch der Hisbollah in den elf Jahren seit dem Zweiten Libanonkrieg – der letzten offenen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Parteien – dar. Zudem beschreibt die HLMG die Strategien, die die beiden Seiten in dem offenbar nahenden Krieg einsetzen werden, und die potenziellen Schwachstellen dieser Strategien. ‚Die Hisbollah will nicht, dass es schon jetzt zum Konflikt kommt, da sie noch damit beschäftigt ist, ihre Zugewinne in Syrien zu konsolidieren und ihre Vorbereitungen im Libanon zu abzuschließen. Ihre Handlungen und Propaganda legen allerdings nahe, dass sie sich schon jetzt für fähig hält, gegen Israel Krieg zu führen’, heißt es in dem Bericht. (…) Sollte es zum Krieg kommen, so die Gruppe, werde er angesichts der von beiden Partien in der Zwischenzeit vorgenommenen Verbesserungen ihrer militärischen Fähigkeiten wahrscheinlich ‚brutaler und zerstörerischer als die vorherigen’ sein.

Der Bericht ‚Hezbollah’s terror army: How to prevent a third Lebanon war‘ bietet kaum Hinweise darauf, wie der Konflikt vermieden werden könnte, und stellt die Lage eher so da, als könnte er jederzeit ausbrechen. Die HLMG besteht aus pensionierten Generälen und Angehörigen des Verteidigungsestablishments aus den Vereinigten Staaten, aus Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich sowie aus Italien, Spanien, Kolumbien, Indien und Australien. Sie äußern erhebliche Kritik an der UNO wegen ihres ‚offensichtlichen gravierenden Versagens’ bei der Durchsetzung der UNO-Sicherheitsratsresolution 1701, die den Zweiten Libanonkrieg von 2006 beendete. Dieses Versäumnis verschlimmere die Lage. Die UNIFIL-Blauhelme würden diejenigen Vorgaben der Resolution 1701, die bewaffnete nichtstaatliche Parteien wie die Hisbollah aus dem südlichen Libanon fernhalten sollen, nicht durchsetzen. (…) In dem Bericht heißt es zudem, die Hisbollah werde ‚allgemein für die mächtigste nichtstaatliche Arme weltweit gehalten.’ (…) ‚Die Hisbollah verfügt über die Durchsetzungskraft einer Regierung, die Schlagkraft einer Armee und die strategische Orientierung einer Terrorgruppe’, so der Bericht. (…) Die HLMG erklärte, die Hisbollah habe ‚fast jedes schiitische Dorf im Süden des Landes in einen militärischen Standort verwandelt’. Es wird davon ausgegangen, dass die Hisbollah in und unter diesen  Dörfern ausgedehnte militärische Stellungen eingerichtet hat, um von dort aus die überlegen Israelischen Streitkräfte angreifen zu können.“ (Judah Ari Gross: „Israel-Hezbollah war is inevitable, sure to be devastating – defense experts“)

 

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