Terrorismus: Das Problem ist der radikale Islam

„Ein weiterer Fehler Europas liegt in der irrigen Annahme, dass man weniger Terror hätte, wenn man soziale, historische und politische Fehler des Westens ungeschehen machen oder ausbessern könnte. Aber es liegt nicht an der Ungerechtigkeit oder den politischen Fehlern des Westens. Nicht sie stehen am Ursprung des Terrors. Es ist der radikale Islam, der problematisch ist. Was radikale Islamisten wirklich motiviert, ist ihre ganz spezielle Weltsicht. Sie sagen, die westliche Welt ist verderbt und satanisch, und sie sagen, diese Welt muss sich ändern. (…)

Das Wichtigste ist, die andere Seite zu überzeugen, dass sie uns nie so weit bringen werden, unsere eigene Ideologie aufzugeben. Ziel muss der Sieg unserer westlichen Werte sein. Unser Freiheit, Menschenrechte, das Recht auf Glück, das Leben an sich – sie sind wertvoll. Und wir sind bereit, den Krieg über die Bedeutung des Lebens zu gewinnen. Der Kampf gegen den Terror – das ist ein ideologischer Kampf. Und natürlich gibt es viele Aktivitäten, die ergriffen werden müssen. Prävention, Schutz, Abschreckung, eine ganze Kette von Maßnahmen. Man muss absolute Entschlossenheit zeigen. Und der Gegner muss auch spüren, dass der Preis für ihn und seine Anhänger zu hoch ist, gegen uns zu kämpfen.“ (Der israelische Sicherheitsexperte Experte Yossi Kuperwasser im Interview mit dem Kurier: „Ein Jahr nach Nizza-Anschlag: ‚Ziel muss Sieg unserer westlichen Werte sein“)

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