Syrien: Assad nennt US-Truppen „Invasoren“

„Der syrische Präsident Bashar al-Assad hinterfragte spöttisch das Vorgehen der USA in Syrien und nannte die im Land eingesetzten amerikanischen Truppen ‚Invasoren’, weil er deren Einsatz nicht genehmigt habe. Bislang sei kein ‚konkretes Vorgehen’ der Trump-Administration gegen den Islamischen Staat zu verzeichnen. ‚Alle ausländischen Truppen, die nach Syrien kommen, ohne von uns eingeladen, mit uns abgesprochen, oder von uns genehmigt worden zu sein, sind Invasoren, seien sie nun Amerikaner, Türken oder sonst wer’, sagte Assad.

‚Wir gehen nicht davon aus, dass dies hilfreich sein wird. Was sollen sie ausrichten? Den Islamischen Staat bekämpfen? Die Amerikaner haben fast jeden Krieg verloren. Sie sind im Irak unterlegen und mussten sich am Ende zurückziehen. Selbst in Somalia, von der historischen Niederlage in Vietnam und Ihrem Nachbarland Afghanistan ganz zu schweigen. Nirgends war die Entsendung von Truppen erfolgreich, sie haben nur Chaos verursacht. Auf die Kunst des Probleme Schaffens und Zerstörens verstehen sie sich, nicht aber auf das Finden von Lösungen’. Das syrische Staatsoberhaupt äußerte sich im Rahmen eines Interviews mit dem chinesischen Fernsehsender Phoenix TV. Das Interview wurde am Samstag durch die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA veröffentlicht.“ (Joe Sterling/Jennifer Deaton/Barbara Starr: „Assad: US military forces in Syria are ‚invaders‘“)

 

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