Putin will Vermittler zwischen Palästinensern und Israel sein

grigat„Wladimir Putin schaltet sich als potenzieller Vermittler für den Nahostkonflikt ein: Er hat die Präsidenten von Israel und Palästina nach Moskau eingeladen. Ob die Verhandlungen tatsächlich stattfinden werden und wie Israel sich dort verhalten wird bleibt abzuwarten. (…) Schon mehrfach hatte Putin angeboten, Friedensverhandlungen in Moskau stattfinden zu lassen – und bisher keine Zusage bekommen. Das könnte sich nun ändern, was sich vor allem mit der immer schlechter werdenden Beziehung zwischen Israel und den USA begründen lässt.

Vor allem das von den USA vorangetriebene Atomabkommen mit Israels Erzfeind Iran habe die Beziehung zwischen Netanjahu und Obama verschlechtert, schätzt Grigat. Für ihn ist die Politik der USA in Syrien und anderen arabischen Ländern Grund dafür, dass im Nahen Osten ein Macht-Vakuum herrsche. Deswegen sei absehbar gewesen, dass andere internationale Akteure wie Russland in dieses Machtvakuum hineingeraten würden. Warum von den möglichen Verhandlungen in Moskau nicht viel zu erwarten ist und welche Rolle Putin im Nahen Osten spielt, darüber hat detektor.fm-Moderatorin Doris Hellpoldt mit Stephan Grigat gesprochen.“

(Link zum Radiointerview: „Überraschende Allianzen“)

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