Polit-Wunder: Warum vier Jahre elf Jahre dauern können

„Am 9. Januar 2005 für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt, hat Abu Mazen am 15. Januar bereits das elfte Jahr seiner ‚Präsidentschaft‘ beendet, ohne sich zwischenzeitlich erneut dem Votum seiner Untertanen zu stellen. Den ‚Palästinensern‘ wurden vom Regime in Ramallah zwar immer wieder Neuwahlen in Aussicht gestellt, doch blieb es stets bei deren Ankündigung. Zuletzt scheiterte die von ‚Ministerpräsident‘ Rami Hamdallah geführte ‚Expertenregierung‘ an der Aufgabe, innert eines halben Jahres die Voraussetzungen für einen neuen Urnengang zu schaffen. Seit sie im Juni 2014 vereidigt wurde, wurde sie zwar mehrfach umgebildet, doch auch das half nichts: Statt Wahlen wurden in ‚Palästina‘ höchstens Meinungsumfragen veranstaltet. Nun hat ‚Palästinenserpräsident‚‘ Abu Mazen erklärt, er würde ja gern, aber – leider, leider – wolle die Hamas nicht. Er bemühe sich indes um eine Einigung mit den in Gaza ‚regierenden‘ Islamisten, danach könnten schon innerhalb dreier Monate etwa Präsidentschaftswahlen durchgeführt werden. Tatsächlich allerdings scheinen Zweifel an den wohlklingenden Worten Abu Mazens angebracht.“ (weiter hier)

 

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