Palästinensischer Terror unkenntlich gemacht

Angesichts der palästinensischen Terrorwelle der vergangenen Wochen haben wir des Öfteren darauf hingewiesen, wie in der Berichterstattung in Medien hierzulande immer der Unterschied zwischen Tätern und Opfern, Angreifern und Angegriffenen eingeebnet und damit der palästinensische Terror unkenntnlich gemacht wird. Dass dies keineswegs ein rein österreichisches Phänomen ist, bewies am Sonntag die sich selbst stets als Inbegriff eines Qualitätsblattes begreifende New York Times.

Was war geschehen? Die 21-jährige Israelin Hadar Buchris wurde in der Westbank von einem palästinensischen Terroristen mit einem Messer attackiert und getötet, wobei der Angreifer von Sicherheitskräften erschossen wurde. Zuvor hatten sich bereits zwei weitere Terrorangriffe ereignet. Eine 16-jährige Palästinenserin versuchte, Zivilisten mit einem Messer anzugreifen und ein palästinensischer Taxifahrer raste mit seinem Auto in eine Gruppe von Israelis, die er anschließend mit einem Messer attackierte. Auch diese beiden Angreifer wurden im Zuge ihrer Attacken getötet. Welchen Titel gab nun die NYT ihrem Artikel, der über diese Vorgänge berichtete? Vielleicht so etwas wie: „Weitere palästinensische Terroranschläge im Westjordanland“? Weit gefehlt – was Israel-Korrespondentin  Jodi Rudoren einfiel, war folgende Überschrift, die die Tatsachen auf den Kopf stellt, indem sie nahelegt, dass es sich bei den getöteten Palästinensern nicht um Täter, sondern um Opfer von Terroranschlägen gehandelt habe:


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