Die westliche Friedensbewegung, ein nützlicher Idiot Putins

friedensdemo

„NATO – North Atlantic Terror Organisation“: Friedensdemo am 8. Okt. in Berlin

„Diese Appelle zeigen die ganze Rat- und Hilflosigkeit des Westens gegenüber der Lage in Syrien. Jahrelang schreckten die USA und Europa vor dem direkten Eingreifen in den Konflikt zurück. Zwar ließen sie zu, dass die Golfstaaten syrische Rebellengruppen bewaffneten und finanzierten, der Sturz des Assad-Regimes gelang so aber nicht. Der wichtigste Unterstützer der syrischen Regierung zeigte weniger Scheu: Russland rüstete nicht nur die Armee des Diktators auf, seit einem Jahr bombt die russische Luftwaffe auch selbst in Syrien. Mindestens 4000 Soldaten sind derzeit auf dem Stützpunkt Hmeimim im Nordwesten des Bürgerkriegslandes stationiert. Mit seiner Syrien-Intervention hat Wladimir Putin Tatsachen geschaffen. Seither birgt jede Unterstützung des Westens für die Opposition in Syrien das Risiko einer direkten militärischen Konfrontation mit Russland. (…)

Auch die Forderung Frankreichs, wegen möglicher Kriegsverbrechen den Internationalen Strafgerichtshof einzuschalten, ist Ausdruck von Hilflosigkeit. Weder Russland noch Syrien haben das Rom-Statut, die vertragliche Grundlage des Strafgerichts in Den Haag unterzeichnet – genauso wenig wie übrigens die USA. Zudem würden bis zur Erhebung einer Anklage und dem Beginn eines möglichen Tribunals Jahre vergehen. (…) In ihrer Ratlosigkeit fordern westliche Politiker nun Antikriegsproteste vor russischen Botschaften. Als ob sich Wladimir Putin davon beeindrucken ließe. Was sie dabei außerdem übersehen: Die sogenannte Friedensbewegung in Europa ist einer der wichtigsten Verbündeten Moskaus.“

(Christoph Sydow: „Putin bombt, wie er will„.)

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