Missing Link: UN-Menschenrechtsrat entdeckt „Kriegsverbrechen“

Es war nur eine Frage der Zeit: Wie orf.at berichtet, habe der UN-Menschenrechtsrat (HRC) in Genf „deutliche Hinweise“ auf von der israelischen Armee im Gazastreifen angeblich begangene „Kriegsverbrechen“. „Es gebe eine ‚große Möglichkeit‘, dass die israelischen Häuserzerstörungen und die Tötung von Kindern völkerrechtswidrig seien“, so die Menschenrechtskommissarin Navi Pillay. Ausgerechnet die israelischen Armee, die angesichts der Gegebenheiten im Gazastreifen zivile Opfer zwar nicht verhindern kann, aber wie keine andere der Welt darum bemüht ist, deren Zahl so klein wie möglich zu halten, wird vom HRC also an den Pranger gestellt. „Jeder einzelne Fall müsse genau und unabhängig geprüft werden“, so Navi Pillay, eine eigens einzusetzende Kommission solle die Vorwürfe prüfen. Ach ja, auch die „wahllose(n) Angriffe“ der Hamas auf Israel seien zu verurteilen. Obwohl die Raketen von Hamas & Co. in Wohnhäusern, Schulen, Krankenhäuern und Moscheen gelagert und inmitten von Wohngebieten auf zivile „Ziele“ in Israel abgefeuert werden, spricht der HRC in diesem Zusammenhang selbstverständlich nicht von Kriegsverbrechen, ganz geschweige dessen, dass er eine Untersuchung „jedes einzelnen Falles“ fordern würde. Der HRC, in dem sich u. a. Länder wie China, Kuba, Kasachstan, Russland oder Saudi-Arabien als Hüter der Menschenrechte inszenieren, wird damit ein weiteres Mal seinem schlechten Ruf voll gerecht und erweist sich erneut als eine real existierende Dystopie, die mit der Wahrung der Menschenrechte in etwa so viel zu tun hat wie Jack Daniels mit Alkohol-Abstinenz.


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