Mena-Exklusiv

Lüders doziert an Uni Trier über die wahren „Strippenzieher“

Von Andreas Stahl

Es passiert nicht alle Tage, dass eine Universität einen äußerst umstrittenen Nahostexperten einlädt, den man eigentlich eher als Gast aus Talkshows kennt. Oder aus dem Grund, dass seine bestenfalls populärwissenschaftlichen Bücher über den Nahen Osten neben denen von Jürgen Todenhöfer – eines weiteren bestsellerverfassenden „Nahost-Experten“ – in den großen Buchhandlungen ausliegen.

Am vergangenen Montag, dem 24. April, jedoch fand die erste von drei Gastvorlesungen des Islam- und Politikwissenschaftlers Michael Lüders an der Universität Trier statt. Die erste Lesung […]

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Mena-Exklusiv

Das Geschäft mit dem Gruseln

Sehr geehrter Herr Schwarz,

in ihrem Kommentar im heutigen Kurier über die medialen Reaktionen auf den Terroranschlag in London („Die Medien und die Botschaft der Angst“) schreiben Sie: „Billig-Blätter wie Österreich veröffentlichen auch noch Fotos von Leichen der Opfer – das Geschäft mit dem Gruseln ist auch eines, nicht wahr? Die Ideologen hinter den radikalisierten Idioten und Mördern sagen: ‚danke‘.“ Vielleicht finden Sie die Zeit, einmal einen Blick in den Kurier von gestern zu werfen und sich anzusehen, welches Bildmaterial Ihre eigene Zeitung [...]

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Mena-Exklusiv

Die Verbündeten des Westens im Kampf gegen den IS

Von Thomas von der Osten-Sacken

Der Irrsinn, im Irak gemeinsam mit schiitischen Milizen – wie der Imam Ali Brigade, die sich nicht nur schwerer Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht hat, sondern ihre Befehle auch noch aus dem Iran erhält – gegen den Islamischen Staat vorzugehen in einem Bild ausgedrückt, das ein Team des Fernsehsenders Arte für eine Reportage über den Kampf um Mosul aufgenommen […]

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Mena-Exklusiv

Eine „Kriegserklärung“ an den Islam?

Sehr geehrter Herr Frey,

in Ihrem Kommentar über die von Donald Trump verhängten Einreiseverbote für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern behaupten Sie, dieser Schritt des US-Präsidenten sei „eine Kriegserklärung an eine Weltreligion und die rund 1,6 Milliarden Menschen, die sich mit dem Islam identifizieren.“ Eine derartige Behauptung hätte man sich eher von islamistischen Hasspredigern als von einem besonnenen Journalisten erwartet – nicht zuletzt, weil sie völlig überzogen ist. Wie im heutigen Standard zu lesen ist, leben in den von den Einreisebeschränkungen betroffenen Ländern insgesamt rund 130 Millionen Menschen, also nicht einmal 10 Prozent der von Ihnen angeführten 1,6 Milliarden Muslime weltweit [...]

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Mena-Exklusiv

Keine Terroristen aus dem Iran?

arbabsiar-saudi-fbiSehr geehrte Frau Vospernik,

im heutigen Ö1-Morgenjournal-Interview zu Donald Trumps Einreisestopp führten Sie im Zuge einer Frage aus, dass auch der „Iran, aus dem nie ein Terrorist kam, auf der Liste [der betroffenen Länder; Anm. Mena Watch] steht.“ Diese Ausführungen sind nicht korrekt. Nicht nur ist der Iran auch weiterhin der weltweit größte Sponsor von Terrorismus, wie das State Department unter John Kerry im Juni 2016 erneut feststellte. Sieht man von den […]

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Mena-Exklusiv

Rote Karte für den Salafistenfreund

Von Alex Feuerherdt

Seit einigen Monaten ist der deutsch-tunesische Fußballprofi Änis Ben-Hatira als Projektpate für eine Vereinigung aktiv, die sich zwar als humanitäre Hilfsorganisation ausgibt, aber eindeutig islamistische Ziele verfolgt. Die zunehmende Kritik von Politik, Medien und Fans an diesem Engagement weist der Spieler als „Hetze“ zurück, während sein Klub Darmstadt 98 die Angelegenheit auszusitzen versucht. Nun ist es doch noch zu Konsequenzen gekommen […]

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Mena-Exklusiv

Was hat Trump wirklich über „radikalen Islam“ gesagt?

trumpSehr geehrte Redaktion der Salzburger Nachrichten,

in seinem Bericht über die Angelobung des neuen amerikanischen Präsidenten behauptet Thomas Spang, dass Donald Trump in seiner Antrittsrede angekündigt habe, „‚den radikalen Islam für immer vom Gesicht der Erde auszulöschen‘“. Das stimmt so nicht: Trump erwähnte nicht allgemein den „radikalen Islam“, sondern spezifischer den „radikalen islamischen Terrorismus“ – ein Unterschied, der in Hinblick auf die künftige Politik Trumps durchaus von Bedeutung sein kann. Denn er sprach nicht vom Kampf gegen die islamistische Ideologie an sich, sondern nur gegen eine ihrer Erscheinungsformen, den islamistischen Terrorismus. Spang hat Trump schlicht falsch wiedergegeben. Sollte man sich nicht darauf verlassen können, dass ein Zitat den tatsächlich gesprochenen Worten entspricht?

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Mena Watch – der unabhängige Nahost-Thinktank

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Mena-Exklusiv

Die Hamas hätte es nicht anders formuliert

Von Florian Markl

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Nicht nur die Berliner taz gibt dieser Tage einer Terror-Versteherin Raum, auch die Wiener Zeitung lässt eine Gast-Kommentatorin erklären, warum Israel selbst schuld ist, wenn Palästinenser Juden ermorden. Herausgekommen ist dabei ein Text, in dem Liza Ulitzka nicht nur antisemitischen Terror rationalisiert, sondern darüber hinaus auch zeigt, dass man wohl „Kultur- und Sozialanthropologie mit Spezialisierung auf den Nahen und Mittleren Osten“ studiert haben muss, um für Opfer mörderischen Terrors kaum Empathie übrig zu haben, sich dafür aber umso mehr in die angeblichen Motive ihrer Mörder einfühlen zu können [...]

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Mena-Exklusiv

Hardliner auf beiden Seiten?

rafsanjani_rohani_khameneiSehr geehrter Herr Winter,

in Ihrem Ö1-Morgenjournal-Interview zum Tod von Irans Ex-Präsident Rafsanjani sprachen Sie von „Hardliner[n] auf beiden Seiten“: Diese – ob im Iran, ob „im US-Kongress“ oder „künftig vielleicht im Beraterstab Trumps“ – „brauchen einander um die langen und lustvoll eingeübten Feindbilder aufrecht zu erhalten.“ Nun ist Ihren Ausführungen völlig zustimmen, dass die von Ihnen als Hardliner bezeichneten Kräfte im […]

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Mena-Exklusiv

Hamas-Anhänger wollen in Essen feiern

Von Felix Balandat

plakat-essenDie „Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland“ (PGD) will am 25. Dezember in der „Magazin Eventhalle“ in Essen eine Konferenz mit internationalen Gästen abhalten. Bereits vor kurzem wollte sie in Berlin im „Verlagsgebäude Neues Deutschland“ eine ähnliche Veranstaltung durchführen. In Folge der Berichterstattung u.a. von Mena Watch kam es zu Protesten, sodass die PGD auf andere Räumlichkeiten ausweichen musste. [...]

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