Mena-Exklusiv

Eine „Kriegserklärung“ an den Islam?

Sehr geehrter Herr Frey,

in Ihrem Kommentar über die von Donald Trump verhängten Einreiseverbote für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern behaupten Sie, dieser Schritt des US-Präsidenten sei „eine Kriegserklärung an eine Weltreligion und die rund 1,6 Milliarden Menschen, die sich mit dem Islam identifizieren.“ Eine derartige Behauptung hätte man sich eher von islamistischen Hasspredigern als von einem besonnenen Journalisten erwartet – nicht zuletzt, weil sie völlig überzogen ist. Wie im heutigen Standard zu lesen ist, leben in den von den Einreisebeschränkungen betroffenen Ländern insgesamt rund 130 Millionen Menschen, also nicht einmal 10 Prozent der von Ihnen angeführten 1,6 Milliarden Muslime weltweit [...]

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Keine Terroristen aus dem Iran?

arbabsiar-saudi-fbiSehr geehrte Frau Vospernik,

im heutigen Ö1-Morgenjournal-Interview zu Donald Trumps Einreisestopp führten Sie im Zuge einer Frage aus, dass auch der „Iran, aus dem nie ein Terrorist kam, auf der Liste [der betroffenen Länder; Anm. Mena Watch] steht.“ Diese Ausführungen sind nicht korrekt. Nicht nur ist der Iran auch weiterhin der weltweit größte Sponsor von Terrorismus, wie das State Department unter John Kerry im Juni 2016 erneut feststellte. Sieht man von den […]

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Rote Karte für den Salafistenfreund

Von Alex Feuerherdt

Seit einigen Monaten ist der deutsch-tunesische Fußballprofi Änis Ben-Hatira als Projektpate für eine Vereinigung aktiv, die sich zwar als humanitäre Hilfsorganisation ausgibt, aber eindeutig islamistische Ziele verfolgt. Die zunehmende Kritik von Politik, Medien und Fans an diesem Engagement weist der Spieler als „Hetze“ zurück, während sein Klub Darmstadt 98 die Angelegenheit auszusitzen versucht. Nun ist es doch noch zu Konsequenzen gekommen […]

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Was hat Trump wirklich über „radikalen Islam“ gesagt?

trumpSehr geehrte Redaktion der Salzburger Nachrichten,

in seinem Bericht über die Angelobung des neuen amerikanischen Präsidenten behauptet Thomas Spang, dass Donald Trump in seiner Antrittsrede angekündigt habe, „‚den radikalen Islam für immer vom Gesicht der Erde auszulöschen‘“. Das stimmt so nicht: Trump erwähnte nicht allgemein den „radikalen Islam“, sondern spezifischer den „radikalen islamischen Terrorismus“ – ein Unterschied, der in Hinblick auf die künftige Politik Trumps durchaus von Bedeutung sein kann. Denn er sprach nicht vom Kampf gegen die islamistische Ideologie an sich, sondern nur gegen eine ihrer Erscheinungsformen, den islamistischen Terrorismus. Spang hat Trump schlicht falsch wiedergegeben. Sollte man sich nicht darauf verlassen können, dass ein Zitat den tatsächlich gesprochenen Worten entspricht?

Mit freundlichen Grüßen,
Mag. Florian Markl
Mena Watch – der unabhängige Nahost-Thinktank

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Die Hamas hätte es nicht anders formuliert

Von Florian Markl

terror_jerusalem

Nicht nur die Berliner taz gibt dieser Tage einer Terror-Versteherin Raum, auch die Wiener Zeitung lässt eine Gast-Kommentatorin erklären, warum Israel selbst schuld ist, wenn Palästinenser Juden ermorden. Herausgekommen ist dabei ein Text, in dem Liza Ulitzka nicht nur antisemitischen Terror rationalisiert, sondern darüber hinaus auch zeigt, dass man wohl „Kultur- und Sozialanthropologie mit Spezialisierung auf den Nahen und Mittleren Osten“ studiert haben muss, um für Opfer mörderischen Terrors kaum Empathie übrig zu haben, sich dafür aber umso mehr in die angeblichen Motive ihrer Mörder einfühlen zu können [...]

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Mena-Exklusiv

Hardliner auf beiden Seiten?

rafsanjani_rohani_khameneiSehr geehrter Herr Winter,

in Ihrem Ö1-Morgenjournal-Interview zum Tod von Irans Ex-Präsident Rafsanjani sprachen Sie von „Hardliner[n] auf beiden Seiten“: Diese – ob im Iran, ob „im US-Kongress“ oder „künftig vielleicht im Beraterstab Trumps“ – „brauchen einander um die langen und lustvoll eingeübten Feindbilder aufrecht zu erhalten.“ Nun ist Ihren Ausführungen völlig zustimmen, dass die von Ihnen als Hardliner bezeichneten Kräfte im […]

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Hamas-Anhänger wollen in Essen feiern

Von Felix Balandat

plakat-essenDie „Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland“ (PGD) will am 25. Dezember in der „Magazin Eventhalle“ in Essen eine Konferenz mit internationalen Gästen abhalten. Bereits vor kurzem wollte sie in Berlin im „Verlagsgebäude Neues Deutschland“ eine ähnliche Veranstaltung durchführen. In Folge der Berichterstattung u.a. von Mena Watch kam es zu Protesten, sodass die PGD auf andere Räumlichkeiten ausweichen musste. [...]

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Der Iran terrorisiert die internationale Gemeinschaft

Von Ely Karmon

iran-murialIranische Führer beanspruchen den militärischen Sieg in Aleppo für sich. Der oberste Militärberater von Ayatollah Ali Khamenei prahlte damit, dass die Streitkräfte des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad es ohne Unterstützung aus Teheran nicht geschafft hätten, die besetzte Stadt zurückzuerobern. „Aleppo wurde dank eines Bündnisses zwischen dem Iran, Syrien, Russland und der libanesischen Hisbollah befreit“, sagte Seyed Yahya Rahim-Safavi […]

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Islamischer Staat zurück in Palmyra

Von Thomas von der Osten-Sacken

palmyraNur zu gerne wird in Europa noch die Mär geglaubt, Russland kämpfe in Syrien gegen den Islamischen Staat. Nur: Seit einigen Monaten hat kein einziges russisches Flugzeug auch nur eine Bombe auf eine IS-Stellung abgeworfen. Mehr noch: Jüngst zogen sich sich russische Truppen zusammen mit einigen syrischen Eliteeinheiten aus der Stadt Palmyra zurueck, um bei der Einnahme von Ost-Aleppo zu helfen (In Aleppo kämpfen zwar verschiedene islamistische Milizen gegen die Truppen Assads und seine Verbündeten, der IS ist aber nicht darunter). Erst im März war Palmyra von der syrischen Armee mit russischer Unterstützung zurückerobert worden. [...]

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Palästinensische Terroristen-Festwochen in Berlin

Von Felix Balandat

palaestinensische-gemeinschaft-in-deutschlandNicht nur PFLP-Unterstützer wollen am Wochenende in Berlin feiern, auch Hamas-Sympathisanten haben eine Veranstaltung im Verlagsgebäude Neues Deutschland angekündigt. Auf einem Flyer kündigt die „Palästinensische Gemeinschaft Deutschland“ in Zusammenarbeit mit dem „Al-Huleh e.V.“ den „Tag des palästinensischen Dorfes“ an, auf dem die „Dörfer der Hula-Ebene“ (einem Gebiet in Nord-Israel) im Mittelpunkt stehen sollen. Weiter heißt es: „Unsere Erde wartet auf unsere Rückkehr“.

Die Palästinensische Gemeinschaft Deutschlands (PGD) wurde im Jahr 2009 als Verein mit Sitz in Berlin gegründet. Laut Verfassungsschutz repräsentiert die PGD die Terrororganisation Hamas in Deutschland [...]

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