Mena-Exklusiv

WDR-„Faktencheck“: Recht auf Einspruch nur für Israelhasser

Von Stefan Frank

Mit seinem sogenannten „Faktencheck“ zu Joachim Schröders und Sophie Hafners Film „Auserwählt und Ausgegrenzt: Der Hass auf Juden in Europa“ hat der WDR für Belustigung gesorgt. Manche sagen: Hätte das Nürnberger Kriegsverbrechertribunal so gearbeitet, Julius Streicher wäre nicht verurteilt worden. Was nun Streicher betrifft, so wissen wir nicht, wie man beim WDR über ihn denkt; er ist einer der wenigen im Film erwähnten Antisemiten, die im Faktencheck nicht vorkommen. Richard Wagner hingegen erhält endlich seinen Persilschein […]

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„Faktencheck“: WDR diffamiert israelische Nichtregierungsorganisation

Offener Brief von NGO Monitor an den WDR

Sehr geehrte Frau Schmitz,

in der Presseerklärung des WDR zur Antisemitismus-Dokumentation vom 8. Juni 2017 betont der WDR wiederholt die Bedeutung journalistischer Standards. Insbesondere wird in der Presseerklärung behauptet, in dem Film würden unzutreffende Behauptungen aufgestellt und Mutmaßungen als Tatsachen dargestellt und die Filmemacher hätten es verabsäumt, sich mit den betroffenen Einzelpersonen und Gruppen in Verbindung zu setzen. Es liegt daher eine gewisse Ironie darin, dass der WDR genau diese Standards in seinem „Faktencheck“ mit dem Eintrag „33:43 Min. – Prof. Steinberg und NGO Monitor“ verletzt hat […]

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Betreutes Fernsehen

Von Thomas Eppinger

Nun ist sie also doch noch ausgestrahlt worden, die WDR/ARTE Dokumentation, die sich erlaubt, wohlwollend auf den israelischen Staat zu blicken, anstatt das palästinensische Narrativ wiederzukäuen. Und weil Ausgewogenheit für die deutschen Öffentlich-Rechtlichen offenbar bedeutet, nach einem Film über den „Hass auf Juden in Europa“ auch die Israelhasser gebührend zu Wort kommen zu lassen, ließ man nach der Ausstrahlung bei Maischberger diskutieren […]

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Über die Delegation des Antisemitismus in den Nahen Osten

Interview mit Tilman Tarach

Die Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt“ über Antisemitismus in Europa beschäftigt längst schon Menschen und Medienlandschaft über die deutschen Grenzen hinaus. Nachdem der Sender ARTE es abgelehnt hatte, den in seinem Auftrag produzierten Film auszustrahlen, kursiert er dank eines Leaks durch die Bild-Zeitung inzwischen im Internet. Schließlich hat sich der WDR bereit erklärt, ihn am morgigen Mittwoch doch noch zu senden. Tilman Tarach ist Autor des Themen-verwandten Buches „Der ewige Sündenbock“, auf das in der aktuellen Debatte immer wieder verwiesen wird und in dem es unter anderem um israelbezogenen Antisemitismus geht. Im Interview mit unserer Gastautorin Mercedes Nabert spricht er über die Stärke der Dokumentation und erörtert die Frage, warum sie so gedreht wurde, wie sie gedreht wurde […]

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Ein Guru der Boykottbewegung zu Besuch in Wien

Von David Kirsch

70 Jahre nach der Gründung Israels und 42 Jahre nach der Resolution 3379, die den Zionismus als eine „Form des Rassismus“ deklariert ist nun das Mantra vom „Apartheidstaat“ in vieler Munde. Einer der prominentesten Wortführer dieser Denunziation, Farid Esack, soll am 30. Juni in Wien sprechen […]

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Wenn Tariq Ramadan seine Haltung zu Genitalverstümmelung ändert

Von Thomas von der Osten-Sacken

Genitalverstümmelung (FGM) habe nichts mit Religion zu tun, alle Religionen lehnten diese Praxis ab. Das war jahrelang das Mantra, das zu hören bekam, wer darauf verwies, dass nicht wenige muslimische Kleriker diese Praxis verteidigten oder gar dazu aufriefen, Mädchen zu beschneiden. Und erst jüngst erklärte der Imam in der US-amerikanischen Moschee in Virginia […]

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WDR/Arte-Doku: Die endgültige Kapitulation vor dem Antisemitismus

Von Thomas Eppinger

Israel ist der Garant für die Sicherheit aller Juden der Welt. Wer die Existenz Israels als jüdischen Staat in Frage stellt, stellt die Existenz aller Juden zur Disposition. Der israelische Staat ist Juden nicht nur Zufluchtsort und Heimat, sondern wenn nötig auch globale Schutzmacht für Juden in Bedrängnis. Wovon die Welt in der Nacht zum 4. Juli 1976 Zeuge wurde, als ein israelisches Einsatzkommando in Entebbe 102 jüdische Geiseln aus der Gewalt palästinensischer und deutscher Terroristen befreite […]

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Was Twitter unter freier Entfaltung versteht

Mena Watch hat gestern vom Kurznachrichendienst Twitter eine E-Mail folgenden Inhalts zugesandt bekommen: „Hallo, danke, dass du uns den Vorfall gemeldet hast. Wir möchten auf Twitter eine sichere Umgebung schaffen, in der sich alle Nutzer frei entfalten können. Wir haben deine Meldung sorgfältig geprüft und entschieden, dass kein Verstoß gegen die Twitter Regeln zu missbräuchlichem Verhalten (https://twitter.com/rules) vorliegt […]

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„Censored Voices“: Wer hat den Sechs-Tage-Krieg zensiert?

Von Martin Kramer

Die Dokumentation „Censored Voises“ („Zensierte Stimmen“) verspricht, die israelische Militärzensur von Gräueltaten aufzudecken, die während des Krieges 1967 verübt worden seien. Doch das Einzige, was sie aufdeckt, ist die Agenda ihrer Macher. Vorliegender Artikel erschien ursprünglich 2015 auf Englisch im Mosaic Magazine. Da der deutsche Fernsehsender Arte die Dokumentation, auf die er sich bezieht, am 6. Juni 2017 anlässlich des 50. Jahrestags des Sechs-Tage-Krieges in sein Programm nahm, entschloss sich Mena Watch dazu, die Kritik von Martin Kramer auch einem deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen […]

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ZDF-Propaganda: Palästinensischer als die Palästinenser

Von Florian Markl

„Zahlreiche Palästinenser haben heute mit Märschen an den Verlust ihrer Heimat nach der Staatsgründung Israels 1948 erinnert“, ist in einem gestern veröffentlichten Tweet der Redaktion von ZDF heute zu lesen. Das beigefügte Video ist reine Propaganda und einer Nachrichtenredaktion unwürdig: geschichtsfälschende Behauptungen, unterlegt mit stimmungsmachender Musik und Bildern, die palästinensische Gewalttäter ästhetisierend in Szene setzen. Gleich zu Beginn sieht man einen Mann, der bei einer Demonstration im Westjordanland einen symbolischen Schlüssel hochhält. Die Schlüssel, so ist dazu zu lesen, stünden für die Häuser, die die Palästinenser einst „zurücklassen mussten … Nach unterschiedlichen Schätzungen wurden 700.000 Palästinenser vertrieben.“ Vergleichen wir die antiisraelische Propaganda des ZDF mit einem Bericht darüber, was sich rund um die Gründung Israels tatsächlich abspielte. Salah Khalaf, Kampfname Abu Ijad, war in der PLO die Nummer zwei nach Arafat, Chef des palästinensischen Geheimdienstes und einer der Führer der Terrororganisation Schwarzer September. In seiner Autobiographie beschrieb er, wie viele Palästinenser [...]

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