Mena-Exklusiv

Heiße Luft aus Istanbul

Von Florian Markl.

[...] Das hat doch was: Eine Organisation, deren Mitgliedsstaaten zum überwiegenden Teil den Staat Israel nicht anerkennen, der seit fast 70 Jahren Realität ist, spricht sich für die Anerkennung eines Staates „Palästina“ aus, den es schon allein deshalb nicht gibt, weil er weder über ein einheitliches Staatsgebiet, noch über eine einheitliche Form der Machtausübung verfügt: [...]

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Wo Mörder als Helden gefeiert werden

Von Florian Markl.

[...] Was den Kampf gegen den Terrorismus betrifft, ist Pakistan ein äußerst problematischer Verbündeter. Aber selbst in diesem Land benennt man die Straße nicht nach dem Selbstmordattentäter, sondern nach dem, der den wahrscheinlich verheerenden Anschlag verhindert hat. Ganz anders im Westjordanland, das von der vermeintlich gemäßigten Autonomiebehörde kontrolliert wird, und im Gazastreifen, der unter Kontrolle der Hamas steht: Dort werden die Mörder als Helden gefeiert und es werden gleich reihenweise Schulen, Parks, Plätze und Straßen nach ihnen benannt. [...]

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Mena-Exklusiv

Wo liegen eigentlich Bethlehem und Jaffa?

Von Florian Markl

Die Haltung der Europäischen Union und vieler anderer Kritiker zur Frage der Anerkennung Jerusalems als israelischer Hauptstadt erweist sich bei näherem Hinsehen als historisch unbegründet und inkonsistent. Zuweilen stützt sie sich nämlich auf Begründungen, die sie in anderen gleichgelagerten Fällen ignoriert. Durchgängig ist daran nur eines: der willkürliche Bezug auf angebliches internationales Recht, das freilich jeweils so zurechtgebogen wird, dass am Ende Israel stets anders behandelt wird als jeder andere Staat der Welt. [...]

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Teddy Kollek wäre außer sich

Ich stimme Ihnen zu: „Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, dann ist Teddy Kollek jetzt außer sich.“ Allerdings wäre er das nicht wegen der Entscheidung Trumps, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen, sondern vielmehr wegen des Versuchs, ihn als Kronzeugen gegen diesen Entschluss zu bemühen. [...]

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Der „zündelnde Chaosstifter“ Trump

Sehr geehrte Redaktion der Salzburger Nachrichten,

Ihr Bericht über die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump enthält mehrere Behauptungen, die nicht unwidersprochen bleiben sollten. Erstens präsentieren Sie den Schritt als „einsame Entscheidung von gewaltiger Sprengkraft“. Tatsächlich hat Trump angekündigt, ein vor bereits 22 Jahren beschlossenes Gesetz umzusetzen, in dem die Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem und dessen Erhaltung als ungeteilte Stadt gefordert wird.  Verabschiedet wurde der sogenannte Jerusalem Embassy Act mit überwältigenden Mehrheiten in beiden Kammer: 93 zu 5 im Senat und 374 zu 37 im Repräsentantenhaus. Es mag für viele Bewohner des alten Kontinents schwer vorstellbar sein, aber in den USA unterstützt eine große Mehrheit der Bevölkerung Israel – dazu braucht es auch nicht „Großspender wie den Casinomagnaten Sheldon Adelson“, den sie wohl nicht zufälligerweise hervorheben, weil er Jude ist. Eine „einsame Entscheidung“ sieht jedenfalls [...]

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Tiroler Tageszeitung verbreitet anti-israelischen Sondermüll

Sehr geehrte Redaktion der Tiroler Tageszeitung,

am Wochenende wurde in einer APA-Meldung unter Berufung auf einen israelfeindlichen Agitator behauptet, der jüdische Staat habe sich darauf spezialisiert, „den Mächtigen“ auf der Welt Waffen für den „Krieg gegen das Volk“ zu liefern, den diese aufgrund der „Krise des Kapitalismus“ führen müssten. Seitdem habe ich mich gefragt, ob es wirklich ein seriöses Medium in Österreich geben werde, das diesen Sondermüll aufgreift. Ein Blick auf ihre Homepage hat mir nun gezeigt: Ja, das gibt es. [...]

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Iran an Europa: Vorsicht vor unseren rein defensiven Raketen!

Von Florian Markl

Europa, so das Kalkül von Khamenei, Rohani, Zarif & Co., soll dem iranischen Regime die diplomatische Mauer machen. Dafür umgarnt man dessen maßgebliche Repräsentanten von Sigmar Gabriel bis Federica Mogherini, die bei diesem Spiel nur allzu bereitwillig mitmachen. Um die nützlichen Helfer bei der Stange zu halten, muss von Zeit zu Zeit freilich in Erinnerung gerufen werden, dass es neben dem Zuckerbrot auch noch die Peitsche gibt: [...]

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Mena-Exklusiv

Eine Außenministerin mit fragwürdigen Positionen?

Von Florian Markl

Am Rande der türkis-blauen Koalitionsverhandlungen hat sich in den vergangenen Tagen die hierzulande als Nahostexpertin bekannte Karin Kneissl als mögliche neue Außenministerin auf freiheitlichem Ticket in den Vordergrund gerückt. Ohne Zweifel verfügt die studierte Juristin und ehemalige Mitarbeiterin des Diplomatischen Dienstes über sehr gute Kenntnisse über den Nahen Osten. In ihren Publikationen und zahlreichen öffentlichen Auftritten vertrat sie aber auch immer wieder Positionen, die man vorsichtig gesagt als durchaus verstörend bezeichnen kann. Ich greife nur drei davon auf: [...]

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Klage gegen die Balfour-Deklaration: Palästinensischer Feldzug gegen die Geschichte

Anlässlich des Hundert-Jahre-Jubiläums der Balfour-Deklaration läuft die palästinensische Propaganda auf Hochtouren. Immer schriller werden die Worte, mit denen der kurze Brief des britischen Außenministers vom 2. November 2017 an den Pranger gestellt wird – bis hin zu einem Sprecher der angeblich gemäßigten Fatah, der in der in einer offiziellen Tageszeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde allen Ernstes behauptete, die Balfour-Deklaration sei das „schrecklichste Verbrechen in der Geschichte der Menschheit“. So absurd die palästinensischen Vorwürfe auch sind, die Geschichtsklitterung erfüllt einen klaren Zweck: [...]

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Giftgas in Syrien: Mediales Totalversagen

Von Florian Markl

[...] Auf Basis ihrer umfangreichen Nachforschungen kommen die Ermittler zu einem eindeutigen Ergebnis: Verantwortlich für das Kriegsverbrechen war das syrische Regime. In den hiesigen Printmedien und im ORF war darüber so gut wie nichts zu erfahren. Hatten sie alle im April ausführlich über die abstrusesten Verschwörungstheorien rund um den Giftgaseinsatz berichtet, mit denen die Verantwortung des syrischen Regimes geleugnet wurde, so herrscht jetzt beinahe völliges Stillschweigen. [...]

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