Mena-Exklusiv

Keine Terroristen aus dem Iran?

arbabsiar-saudi-fbiSehr geehrte Frau Vospernik,

im heutigen Ö1-Morgenjournal-Interview zu Donald Trumps Einreisestopp führten Sie im Zuge einer Frage aus, dass auch der „Iran, aus dem nie ein Terrorist kam, auf der Liste [der betroffenen Länder; Anm. Mena Watch] steht.“ Diese Ausführungen sind nicht korrekt. Nicht nur ist der Iran auch weiterhin der weltweit größte Sponsor von Terrorismus, wie das State Department unter John Kerry im Juni 2016 erneut feststellte. Sieht man von den […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Hardliner auf beiden Seiten?

rafsanjani_rohani_khameneiSehr geehrter Herr Winter,

in Ihrem Ö1-Morgenjournal-Interview zum Tod von Irans Ex-Präsident Rafsanjani sprachen Sie von „Hardliner[n] auf beiden Seiten“: Diese – ob im Iran, ob „im US-Kongress“ oder „künftig vielleicht im Beraterstab Trumps“ – „brauchen einander um die langen und lustvoll eingeübten Feindbilder aufrecht zu erhalten.“ Nun ist Ihren Ausführungen völlig zustimmen, dass die von Ihnen als Hardliner bezeichneten Kräfte im […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Baut Israel „immer munter weiter“ Siedlungen?

kerry_middle-eastSehr geehrter Herr Rafreider,

in Ihrer Anmoderation zum gestrigen ZiB24-Bericht über John Kerrys Nahost-Rede führten Sie aus, dass Israel durch die Rückendeckung der USA „auch immer munter weiter die umstrittenen Siedlungen bauen konnte.“ Abgesehen davon, dass der US-Außenminister auch bisher schon den Ausbau der jüdischen Gemeinden im Westjordanland stets kritisierte – und Israel 2014 gar einen nur obsessiv zu nennenden […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Ist Netanjahu gegen eine Zwei-Staaten-Lösung?

netanjahuSehr geehrter Herr Kapern,

in Ihrem gestrigen Ö1-Abendjournal-Beitrag zu den israelischen Reaktionen auf die UNO-Resolution von vergangenem Freitag führten Sie aus, dass Premierminister Netanjahu die Einladung zur Pariser Nahostfriedenskonferenz im Januar 2017 abgelehnt habe, „weil er fürchtet, dass dort die Eckpunkte für eine Zwei-Staaten-Lösung untermauert werden.“ Damit suggerierten Sie Ihren Hörern, dass Netanjahu ein […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Der sicherste Weg, den Iran-Deal zu Fall zu bringen

letter_state-departementSehr geehrte Frau Ladinser,

in Ihrem heutigen Bericht im Ö1-Mittagsjournal zum „Bangen um das Atomabkommen“ stellten Sie die Frage, ob Donald Trump dem „von sechs Vertragspartnern unterzeichneten internationalen Abkommen überhaupt etwas anhaben“ könne. Ihre Darstellung entsprach dabei insofern nicht den Tatsachen, als der in Rede stehende „Joint Comprehensive Plan of Action“ kein internationales Abkommen ist, sondern lediglich eine rechtlich unverbindliche Absichtserklärung, die von den beteiligten Parteien auch nicht unterzeichnet wurde. Dies bestätigte das amerikanische Außenministerium im November 2015 in seiner Antwort auf die Nachfrage eines […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Frank-Walter Steinmeier: Bundespräsident der Doppelmoral

Von Alexander Gruber

steinmeier_rohaniDem neu gewählten Präsidenten der USA wollte der deutsche Außenminister und künftige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nicht einmal zu dessen Wahlsieg gratulieren, dem türkischen Staatschef Erdogan aber will er die Hand reichen: Jenem Erdogan, der die Verhaftungswelle in der Türkei als Neudefinition der Demokratie bezeichnete, der den Gegenputsch, den die AKP-Regierung seit Juli führt, als Zeichen an die Welt interpretiert, wie Muslime Politik machen – und der seinen Landsleuten rät, nicht auf den […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Haben deutsche Bischöfe gelogen?

Von Alexander Gruber

Peter Beerwerth, Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in den Palästinensischen Autonomiegebieten, (l-r), Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, Scheich Omar Awadallah Kiswani, und Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Präsident der Deutschen Bischofskonferenz, gehen am 20.10.2016 vor dem Felsendom auf dem Tempelberg in Jerusalem entlang. Evangelische und katholische Bischöfe aus Deutschland befinden sich auf einer gemeinsamen Pilgerfahrt ins Heilige Land (bis 22.10.). Foto: Corinna Kern/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++Anlässlich ihres Besuchs auf dem Tempelberg in Jerusalem legten zwei führende deutsche Geistliche ihre Kreuze ab, um so – wie sie es ausdrückten – „Respekt vor den Gastgebern“ zu bekunden. Darüber hinaus begründeten der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Freudenfeiern für den Judenmörder

Von Alexander Gruber

jerusalem-celebrationWie berichtet, rief die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas einen „Tag der Trauer“ für jenen Terroristen aus, der am Sonntag in Jerusalem zwei Menschen erschossen und sechs weitere verletzt hatte. Wie folgende Bilder – die man in hiesigen Medien nicht zu sehen bekommt, könnten sie doch die Erzählung von den vom stockenden Friedensprozess enttäuschten Palästinensern konterkarieren – zeigen, sind allein in […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Der deutsche Vizekanzler und der Holocaustleugner

Von Alexander Gruber und Thomas von der Osten-Sacken

larijani-meets-with-sigmar-gabrielWas ist heutzutage ein Skandal oder ein Eklat? Mit diesem Begriff bezeichnen die Zeitungen die Weigerung des holocaustleugnenden iranischen Parlamentspräsidenten Ali Larijani, den Sozialdemokraten Sigmar Gabriel in Teheran bei sich zu empfangen – und nicht etwa umgekehrt die Tatsache, dass der deutsche Vizekanzler einem Politiker seine Aufwartung machen möchte, der nicht nur die Vernichtung der europäischen Juden in Abrede stellt, sondern auch den jüdischen Staat als „Krebsgeschwür im Nahen Osten“ bezeichnet […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Angriff auf Hilfskonvoi: Was vom Waffenstillstand in Syrien übrigblieb

Von Alexander Gruber

hilfskonvoiWer es wissen wollte, konnte es wissen: Das ausgehandelte Waffenstillstandsabkommen zwischen Russland und den USA in Syrien „wird binnen kurzer Zeit auseinanderfallen“. Der so zitierte US-Militär war nicht der Einzige, der sich einen derart realistischen Blick bewahrt hatte, wie ein Blick in die Mena Watch-Presseschau vom 12. September deutlich macht. Und spätestens seit gestern Abend ist es denn auch Gewissheit, dass die Rede von „Chance“ und „Hoffnungsschimmer“, die sich in Syrien aufgetan hätten, eher den Projektionen westlicher […]

weiter hier ...