„Meine Familie hätte mich getötet – und wenn nicht sie, dann der Staat“

„Der Hijab hat mir meine Kindheit geraubt“, sagt die gebürtige Saudi-Araberin Rana Ahmad. Im Alter von neun Jahren zwang ihre Mutter ihr das Kopftuch auf, mit dreizehn Jahren folgte die Vollverschleierung mit dem Niqab. Das Internet ermöglichte ihr schließlich den Blick auf eine Welt, die sich von der ihrer religiösen Familie deutlich unterschied. „Das saudische Bildungssystem und die eigene Familie tun alles ihnen mögliche, um das Aufkommen von Zweifel zu verhindern.“ Die Kenntnisse über den Urknall und die Evolutionstheorie veränderten Ahmads Leben, die als heimliche Atheistin fünf Jahre lang in Saudi-Arabien lebte. „Du musst das verheimlichen. Meine Familie hätte mich getötet – und wenn sie es nicht getan hätte, hätte mich der Staat hingerichtet. Du hast nicht die Wahl, den Islam zu verlassen.“

 

Mehr zum Thema auf Mena Watch: In diesem Land gibt es die Todesstrafe für Atheismus

Schreiben Sie einen Kommentar


Schreiben Sie einen Kommentar

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.


Login