Mehr als die Hälfte der Asylbewerber ist antisemitisch

„Einer in der vergangenen Woche veröffentlichten Umfrage zufolge hängt mehr als die Hälfte der Asylbewerber in Bayern klassischen antisemitischen Ansichten über die Macht der Juden an. Die Studie wurde von der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung durchgeführt. Befragt wurden im letzten Jahr 800 aus Syrien, Eritrea, dem Irak und Afghanistan stammende Flüchtlinge in Nürnberg, Poing und Pliening. ‚Mehr als die Hälfte der muslimischen Asylbewerber zeigten klare Anzeichen eines antisemitischen Einstellungsmusters’, schrieben die Autoren der von der Jerusalem Post analysierten 201-seitigen Studie.

Befragt, ob ‚Juden zu viel Einfluss in der Welt haben’, antworteten 52% der Syrer und 53% der Iraker mit Ja. Fast 60% der Afghanen gaben an, Juden übten zu viel Einfluss aus, im Gegensatz zu nur 5.4% der Asylbewerber aus Eritrea, einem mehrheitlich von Christen bewohnten Land. Manche Eritreer gaben an, sie seien mit Juden aus der Bibel vertraut. Der Anteil der Deutschen, die der antisemitischen Behauptung über den jüdischen Einfluss beipflichteten, lag bei 20%. Allerdings ergab ein neuer Regierungsbericht vom April, dass 40% der deutschen Öffentlichkeit einer modernen antisemitischen Einstellung anhängen: Dem Hass auf Israel. In der Studie der Seidel-Stiftung heißt es: ‚Der entscheidende Faktor zur Erklärung antisemitischer Standpunkte ist die religiöse Zugehörigkeit. Der Antisemitismus bei muslimischen Asylbewerbern aller Altersgruppen und unabhängig vom Bildungshintergrund’ liege im Bildungssystem der Herkunftsländer begründet. Ein syrischer Flüchtling namens Mustafa sagte, ‚in Syrien wurde uns beigebracht, die Juden ein wenig zu hassen. Die Regierung stellte die Juden als schlechte [Menschen] dar, die töten …’ Im Rahmen der Studie wurden Flüchtlinge auch zu ihren Einstellungen Frauen gegenüber, ihren Fluchtgründen und ihrer Absicht, in Deutschland zu bleiben, befragt.“ (Benjamin Weinthal : „German study: Over 50% of Muslim refugees hold antisemitic views“)

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