Khomeini schenkte der Welt den Selbstmordterrorismus

„Für den Zeitraum 1945 bis 1979 ist weltweit kein einziger Selbstmordanschlag belegt. Die japanischen Kamikaze verschwanden nach dem Zweiten Weltkrieg. Doch kurz nach der iranischen Revolution begann der Selbstmordterrorismus sich bemerkbar zu machen, als Khomeinis Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) 1981 einen Selbstmordanschlag gegen die irakische Botschaft im Libanon organisierte. Der Iran verwandelte die libanesische Bekaa-Ebene in die Wiege des Selbstmordterrorismus. Von dort wurde die Praxis an die palästinensischen Terroristen, die PKK und andere weitergereicht. Doch tat Khomeini mehr, als der Welt den Selbstmordterrorismus zu schenken. Er machte aus ihm eine Ware. Noch vor dem Anschlag auf die irakische Botschaft begann Khomeini nur wenige Monate nach Ausbruch des Iran-Irak-Kriegs, Kinder als Kämpfer einzusetzen. Am 30. Oktober 1980 soll einer dieser Kindersoldaten namens Hossein Famideh unter einen irakischen Panzer gekrochen sein und dort eine Granate gezündet haben, wodurch er das Vorrücken der Iraker vereitelte. Khomeini machte den 13jährigen Famideh zum Vorbild und entwickelte eine Kultur des Selbstmordterrorismus. Bald wurde ein Denkmal für Famideh errichtet und sein Konterfei tauchte überall auf, auf Bücherbeuteln, Wandgemälden, Plakaten und Briefmarken mitsamt Khomeinis Einladung, dem Vorbild Famidehs zu folgen und den ‚Nektar des Märtyrertums zu trinken’.

Der Islam ist kein Monolith. Wie bei anderen Religionen auch gibt es Unterschiede zwischen den Sekten und Praktizierenden. Dass die Version, die Khomeini dem Iran aufgezwungen hat, ein Feind der ganzen Welt ist, steht aber außer Zweifel. Der Islam Khomeinis ist der offizielle Islam im Iran und wie er sich denn vorstellt hatte er schon weit im Voraus klargestellt. So schrieb er 1942: ‚Diejenigen, die vom Islam nichts wissen geben vor, der Islam sei gegen den Krieg. Diejenigen [die dies behaupten] sind ahnungslos. Der Islam sagt: Tötet die Ungläubigen genauso, wie sie Euch alle töten würden! … Der Islam sagt: Tötet sie, richtet sie mit dem Schwert! … Der Islam sagt: Tötet diejenigen, die Euch vielleicht töten wollen, im Dienste Allahs! … Der Islam sagt: Alle Gute existiert nur dank des Schwerts und im Schatten des Schwerts! Zum Gehorsam kann man Menschen nur mit dem Schwert zwingen! Das Schwer ist der Schlüssel zum Paradies, das nur für Heilige Krieger geöffnet werden kann!’ Es ist diese Version des Islam, die den Iran und die Welt in die gegenwärtige Notlage gebracht hat.“ (A.J. Caschetta: „Terrorism in Iran: As Ye Reap …“)

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