JERUSALEM, ISRAEL

In der Presse berichtete Teresa Schaur-Wünsch gestern über „zwei Polizisten und einen Ex-Skirennläufer“, die sich im Sommer 2010 zu Fuß auf einen Pilgerweg vom oberösterreichischen Arbing nach Jerusalem machten. Die beschwerliche Reise führte sie „auf den Spuren des Apostel Paulus und des 3. Kreuzuges“ in sechs Monaten und nach über 4500 Kilometern ins „Heilige Land“. Und siehe da, hier geschehen immer noch Wunder: Die drei Wanderer durchquerten Griechenland, die Türkei, Syrien und Jordanien, bis sie schließlich Jerusalem erreichten – wie es scheint, ohne jemals Israel betreten zu haben. Denn dieses Land, dessen Hauptstadt Jerusalem nun einmal ist, wird in dem gesamten Beitrag mit keinem Wort erwähnt. „(J)eder, der diesen Weg geht“, zitiert Schaur-Wünsch die drei Pilger, „baut automatisch Vorurteile ab“. Wenn dem so ist, wie wäre es damit, anzuerkennen und auch auszusprechen, dass Jerusalem in Israel liegt?


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