Israel baut Metalldetektoren an Zugängen zu Tempelberg ab

Israel begann in der Nacht zu Dienstag, die vor den Zugängen zum Tempelberg installierten Metalldetektoren wieder zu entfernen. Diese waren nach dem jüngsten Terroranschlag installiert worden, den die Terroristen mit Waffen, die in der heiligen Stätte gelagert worden waren, aus ihr heraus begingen. Die Angreifer töteten zwei Polizisten unmittelbar außerhalb der Anlage. Die Entfernung der Metalldetektoren folgte einer Entscheidung des israelischen Sicherheitskabinetts, sie durch andere Sicherheitsmaßnahmen zu ersetzen, die auf ‚hochentwickelten Technologien’ basieren. Hierfür wurden für die kommenden sechs Monate NIS 100 Millionen bereitgestellt.

Ein AFP-Journalist berichtete, in den frühen Morgenstunden seien Arbeiter bei der Entfernung der Metalldetektoren von einem der Zugänge zu beobachten gewesen. Zuvor wurden Arbeiter beobachtet, die sich mit schwerem Gerät auf den Zugang zubewegten. Muslimische Vertreter erklärten, sämtliche Metalldetektoren seien bis zum Morgen abgebaut worden. Am Montag hatten israelische Medien berichtet, es seien stattdessen hochauflösende Kameras vorgesehen, die fähig seien, versteckte Gegenstände zu erkennen. Die Metalldetektoren wurden nach dem Anschlag vom 14. Juli installiert, bei dem drei israelisch-arabische Angreifer zwei israelisch-drusische Polizisten unmittelbar am Rand des Tempelbergs töteten. Ihre Waffen hatten sie zuvor in der heiligen Stätte gelagert, von wo sie auch den Anschlag begingen.“ (Bericht in der Times of Israel: „Israel begins removal of metal detectors from Temple Mount“)

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