Hisbollah verstärkt ihre Aktivitäten in Amerika

„Ein kürzlich bei Al-Arabiya erschienener Artikel untersucht die Fähigkeit der Hisbollah, hochentwickelte Tunnel an der Südgrenze der USA zu bauen, die es Terroristen der Hisbollah und mexikanischen Kartell-Agenten ermöglichen würden, in die Vereinigten Staaten einzudringen. Dass es Verbindungen zwischen Gruppen, die vom Iran gesteuert werden – einschließlich der Hisbollah – und lateinamerikanischen Drogenkartellen gibt, ist seit Langem bekannt. Mexikanische Gangmitglieder lernen von der Kampferfahrung der Hisbollah und ihrem Gebrauch hochentwickelter Waffen. Im Gegenzug erzielt die Hisbollah einen erheblichen Anteil ihrer Einkünfte aus dem Drogenhandel und anderen illegal Aktivitäten.

In den letzten Jahren haben Sicherheitsbeamte in den Staaten im Südwesten der USA bei inhaftierten Mitgliedern der Drogenkartelle eine wachsende Anzahl von Tattoos bemerkt, die Abzeichen der Hisbollah darstellen. Dieser überraschende Trend deutet auf eine intensivierte Beziehung zwischen der Terrorgruppe und mexikanischen Gangmitgliedern hin. Zudem bemühen sich iranische Agenten in Lateinamerika, Menschen zu ihrer extremistischen schiitischen Ideologie zu bekehren. Mit den Jahren hat sich die Zahl der pro-iranischen Websites in Lateinamerika, die Unterstützung für die Islamische Republik mobilisieren sollen, vervielfacht. (…) Mehrere amerikanische Geheimdienstberichte schließlich belegen, dass die Hisbollah ein ernstzunehmendes Netzwerk von Schläferzellen in den Vereinigten Staaten unterhält. Obwohl die Hisbollah bislang keine größeren Anschläge in den USA verübt hat, könnte sich die Gruppe zu Angriffen auf amerikanischem Boden entschließen, sollten sich die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran verschlechtern.“ (Steven Emerson: „Hezbollah’s Ongoing Threat to US National Security“)

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