Gegenwind für die Israel-Boykott-Bewegung

„Nachdem die BDS-Bewegung jahrzehntelang ungehindert mit ihren Anschuldigungen gegen Israel hausieren gehen konnte, zeichnet sich jetzt ein allmählich voranschreitender gegenläufiger Trend ab. Langsam aber stetig werden die radikalen gegen den jüdischen Staat abgefeuerten Beschuldigungen zurückgedrängt. (…)

In der Vergangenheit haben Unterhaltungskünstler in der Kulturwelt einigen Einfluss gehabt. In jüngster Zeit ist ihre radikale Voreingenommenheit bloßgestellt worden, und sie werden zunehmend ignoriert. Ein Beispiel ist der durch Pink Floyd bekannt gewordene Roger Waters. Einst eine Kultfigur der BDS-Bewegung, ist er zum Gespött geworden, und wird von Künstlern auseinandergenommen, die seine Forderung nach einem Boykott Israels ignorieren. Nach Aerosmith sind nun auch Radiohead, Rod Stewart und die Pet Shop Boys in kurzer Folge vor riesigen Mengen in Israel aufgetreten.

Nachdem Waters monatelang versucht hatte, Radiohead unter Druck zu setzen, holte Thom Yorke in einem vernichtenden Interview mit Rolling Stone gegen ihn aus. ‚Es ist zutiefst beleidigend anzunehmen, dass wir so desinformiert oder geistig minderbemittelt wären, dass wir derartige Entscheidungen nicht selbst fällen könnten’, erklärte er.

‚Ich hielt es für zutiefst herablassend und war wirklich bestürzt, dass ein Künstler, den ich respektiere, nach all diesen Jahren meint, wir seien außerstande, selbst eine moralische Entscheidung zu treffen’, fügte Yorke hinzu.

Die moralische Entscheidung von Radiohead bestand darin, nach Israel zu kommen und ihre multikulturellen Fans dort zu unterhalten.“ (Barry Shaw: „Unmasking BDS: A new method to fight the movement has emerged, and it’s working“)

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