Für Kritik am Islam gelten andere Maßstäbe

„Da hat eine regionale Radiostation in den USA einen Talkgast ausgeladen, und kurz darauf sind landesweit die Medien voll damit. Das liegt daran, dass der Sender KPFA heißt und der Ausgeladene Richard Dawkins. (…) Einer von denen, die gegen den Krieg und für die freie Rede demonstrierten und für KPFA mitbezahlten, war Dawkins, er forschte von 1967 bis 1969 in Berkeley. Daran erinnerte er KPFA in der jetzigen Causa: Der Sender ließ Kunden, die schon Eintrittsgeld für die Veranstaltung mit Dawkins bezahlt hatten, per Mail wissen, man sage die Veranstaltung ab, weil man verspätet bemerkt habe, dass Dawkins ‚in Kommentaren zum Islam so viele Menschen beleidigt und verletzt‘ habe: ‚KPFA unterstützt keine Schmähung (abusive speech)‘.

Ein Empfänger schickte das Mail an den nichts ahnenden Dawkins. Der wandte sich an KPFA, er forderte eine Entschuldigung und die Klärung des Vorwurfs. Welche ‚Schmähung‘? Er habe die ‚Frauenfeindlichkeit und Homophobie‘ des Islam kritisiert, aber nie Moslems: ‚Weit entfernt davon, Moslems zu attackieren, sind nach meinem Verständnis Moslems selbst, vor allem Frauen, die ersten Opfer der unterdrückenden Grausamkeiten des Islamismus.‘

Im Übrigen sei er ‚bekannt als häufiger Kritiker der Christenheit‘ und deswegen noch nirgends hinausgeworfen worden: ‚Warum geben Sie dem Islam einen Freibrief? Warum ist es fein, das Christentum zu kritisieren, aber nicht den Islam?‘“ (Jürgen Langenbach: „Dawkings: ‚Warum geben Sie dem Islam einen Freibrief?‘“)

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