Eine akkurate Analyse des Iran

Von Thomas von der Osten-Sacken

Schon lange habe ich nicht mehr in so wenigen Sätzen eine so akkurate Analyse der Islamischen Republik Iran und ihrer verheerenden Außenpolitik gelesen:

„Vom Libanon über den Irak bis zum Jemen finanziert, bewaffnet und schult der Iran Terroristen, Milizen und andere extremistische Gruppen, die die ganze Region mit Verwüstung und Chaos überziehen. Seit Jahrzehnten hat der Iran das Feuer des konfessionellen Konflikts und des Terrors geschürt. Seine Regierung spricht unverhohlen von Massenmord, indem sie sich der Zerstörung Israels, dem Tod Amerikas und dem Verderben vieler der in diesem Raum anwesenden Machthaber und Nationen verschrieben hat.

Eine der tragischsten und destabilisierendsten Interventionen des Iran ist die in Syrien gewesen. Mit Hilfe des Iran hat Assad unsägliche Verbrechen begangen und die Vereinigten Staaten haben als Reaktion auf den Gebrauch verbotener Chemiewaffen durch das Assad-Regime entschlossen gehandelt und den syrischen Luftwaffenstützpunkt, von dem der mörderische Angriff ausging, mit 59 Tomahawk-Raketen beschossen. (…) Bis das iranische Regime sich bereit zeigt, ein friedlicher Partner zu sein, müssen alle gewissenhaften Nationen auf die Isolation des Iran hinarbeiten, ihm die Mittel zur Finanzierung des Terrorismus vorenthalten, und dafür beten, dass das iranische Volks eines Tages die gerechte und rechtschaffene Regierung bekommt, die es verdient.“

Woher diese Analyse stammt? Aus dem Mundes des amerikanischen Präsidenten. Aus seiner Rede, die er in Riad gehalten hat. Am falschen Ort also. Bagdad wäre ein besserer gewesen.

Artikel zuerst erschienen auf Jungleblog.

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