Die Hetze des Großmuftis von Jerusalem

Mena Watch hat in der Vergangenheit immer wieder kritische Stellungnahmen zur Arbeit von Susanne Knaul veröffentlicht, die u.a. für die Presse und die taz aus Israel berichtet. Auch zu ihrem Kommentar über die aktuellen Unruhen in Jerusalem ließe sich die eine oder andere kritische Anmerkung formulieren. Dieser Absatz bringt die Sache aber auf schnörkellose Art und Weise auf den Punkt:

„Jeder soll das Recht haben, anderer Meinung zu sein, nur ist eine Demonstration nicht gleich eine Demonstration. Wenn es um den Tempelberg geht, ist die Aufregung schnell groß. Auch Mohammed Hussein, Großmufti von Jerusalem, kennt das Potential des heiligen Geländes, Konfliktsituationen eskalieren zu lassen. Sein wütender Aufruf, den Tempelberg sofort und ohne die Metalldetektoren für die Gläubigen zu öffnen, ist unverantwortlich, gefährlich und hetzerisch. Die drei Attentäter vom letzten Freitag hatten Schusswaffen bei sich. Israels Aufgabe ist es, weitere Schießereien zu verhindern, damit sich muslimische Gläubige sicher fühlen können, wenn sie zum Gebet in die Al-Aksa-Moschee gehen. Nichts anderes sollen die Metalldetektoren gewährleisten.“

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