Atomabkommen: Hat Obama iranische Soldatentransporte vertuscht?

„Abgeordneten und anderen Insidern zufolge, hat die Obama-Administration wahrscheinlich Informationen über die illegale Beförderung von Kämpfern mit kommerziellen Flugzeugen nach Syrien vertuscht, um das bahnbrechende Atomabkommen und milliardenschwere Wirtschaftsabkommen mit dem vom Staat kontrollierten iranischen Luftfahrtsektor zu fördern. Wie der Washington Free Beacon vergangene Woche zuerst berichtete, fordern führende Kongressangehörige eine Untersuchung des iranischen Gebrauchs der staatlichen Fluglinie Iran Air zur Beförderung von Kämpfern nach Syrien, wo sie zur Unterstützung des belagerten Präsidenten Bashar al-Assad die Waffen ergriffen. Dem Kongress vorliegende Fotografien zeigen die Beförderung dieser Soldaten mit Iran Air in den Jahren 2016 und 2017, zum Teil nach der Aufhebung der Sanktionen gegen Iran Air durch die Obama-Administration, die milliardenschwere Kaufverträge zwischen der Fluggesellschaft und dem Flugzeughersteller Boeing förderte. Boeing ist bemüht, Iran Air mit einer Flotte neuer Flugzeuge auszustatten, von der viele vermuten, sie werde zur Beförderung von Terroristen und Waffen in regionale Krisenherde dienen.

Dieses Vorgehen verstößt gegen völkerrechtliche Bestimmungen, denen das Atomabkommen unterliegt. Daher beschuldigen mehrere Abgeordnete die Obama-Administration, sie habe das verbotene iranische Vorgehen vertuscht oder verharmlost, um das Atomabkommen zu schützen und sicherzustellen, dass Teheran eine neue kommerzielle Flotte erhält. Mehrere hochrangige Angehörige der Obama-Administration, darunter der ehemalige Außenminister John Kerry, reisten um die Erde, um den Handel mit iranischen Firmen, darunter auch Iran Air, zu propagieren, während der Iran zugleich dabei beobachtet wurde, wie er Kämpfer nach Syrien beförderte. (…)

‚Die Obama-Administration hob die Sanktionen gegen Iran Air während der Verhandlung des Atomabkommens als politisches Zugeständnis auf, nicht weil sich deren Aktivitäten geändert hatten’, so der republikanische Abgeordnete Peter Roskam aus Illinois (…) ‚Die Obama-Administration hat Geheimdienstberichte über den Iran aktiv politisiert und verharmlost, um das Abkommen zu erhalten’, erklärte ein langjähriger parlamentarischer Berater, der mit der Frage befasst ist: ‚Das Außenministerium wurde angehalten, die Bezüge zum iranischen Terrorismus zu entfernen; das Justizministerium, iranische Sanktionsverstöße und Proliferationsaktivitäten zu ignorieren; ja sogar das Energieministerium, illegale iranische Exporte aufzukaufen. Also musste das Finanzministerium natürlich auch eine Auge zudrücken, während die Iraner die Massenschlächterei Assads ermöglichten.’ Michael Rubin, ein ehemaliger Berater des Pentagon und Experte in Sachen Schurkenregime erklärte, Befürworter des Atomabkommens hätten von dem illegalen Verhalten des Iran gewusst, die Information aber heruntergespielt, um das Atomabkommen voranzutreiben.“ (Adam Kredo: „Obama Admin Hid Intel on Iranian Militants in Syria to Push Nuclear Deal“)

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