ANTISEMITEN UNBEDINGT EINBINDEN

Gamal Nasser, ehemaliger Mediensekretär des Führers der ägyptischen Muslimbrüder, präsentierte auf al-Jazeera seine Analyse der Hintergründe der aktuellen Entwicklung: „Ich habe versucht, mich über [General] al-Sisis Herkunft kundig zu machen. Ich wollte mehr über ihn wissen. Ich war überrascht, aus der algerischen Zeitung al-Watan zu erfahren, dass al-Sisi jüdischer Herkunft ist. Seine Mutter heißt Mulaika Titani, ihr Bruder war ein Mitglied der jüdischen Haganah. Wir sehen also, dass dieser Mann einen zionistischen Plan zur Spaltung Ägyptens ausführt.“ Und woher weiß er das? Ganz einfach: „Das ist ein zionistisches Komplott … Wer immer die Protokolle der Weisen von Zion und andere Schriften (der Juden) liest, … wird erkennen, dass dies ein vorbereitetes Komplott ist.“ So denken die Antisemiten, die, geht es nach Catherine Ashton, Guido Westerwelle oder Michael Spindelegger, im Interesse der Zukunft Ägyptens in den zukünftigen politischen Prozess eingebunden werden müssen.


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