AfD: Gauland stellt Merkels Bekenntnis zu Israel infrage

AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland

„[AfD-Spitzenkandidat Alexander] Gauland stellte das Bekenntnis von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) infrage, wonach das Existenzrecht Israels zur Staatsräson in Deutschland gehört. Zähle es dazu, müsste Deutschland auch bereit sein, Soldaten zur Verteidigung Israels zu entsenden, sagte Gauland. Daher sei dies ein schwieriges Thema. Zugleich bemühte er sich, Bedenken jüdischer Bürger in Deutschland gegen seine Partei zu zerstreuen. Es gebe nichts in der AfD und in ihrem Programm, was jüdische Menschen in Deutschland beunruhigen müsse, sagte er.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hatte sich zuvor besorgt über den Wahlerfolg der AfD gezeigt. „Leider sind unsere Befürchtungen wahr geworden: Eine Partei, die rechtsextremes Gedankengut in ihren Reihen duldet und gegen Minderheiten in unserem Land hetzt, ist jetzt nicht nur in fast allen Länderparlamenten, sondern auch im Bundestag vertreten“, sagte der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster.

Der Europäische Jüdische Kongress (EJC) teilte mit, einige Positionen, die die AfD im Wahlkampf vertreten habe, zeigten ein erschreckendes Ausmaß an Intoleranz. Das sei über Jahrzehnte nicht der Fall in Deutschland gewesen und deutsche sowie europäische Juden seien besorgt darüber.“ (Zeit Online: „Frauke Petry will nicht der AfD-Fraktion angehören“)

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